COLNRADE Gleich vier gute Gründe gab es am Sonntag, das Dorf Colnrade zu besuchen. Zum einen lockten hochwertiges Kunsthandwerk und anspruchsvolle Musik in den beschaulichen Ort an der Hunte, zum anderen boten fünf private Gartenbesitzer einen Blick in ihre verträumten Kleinode. Zudem informierte die Familie Dauskardt bei einem Tag der offenen Baustelle über die aufwendige Sanierung ihres alten Fachwerkhauses an der Dorfstraße 16.

Den Rahmen für diese vielfältigen Aktionen bot das Gartenkultur-Musikfestival, an dem sich die Familie Dauskardt vom Ofenhaus Colnrade zum dritten Mal beteiligte. Bereits ab 11 Uhr war rund ums Ofenhaus ein Kunsthandwerkermarkt aufgebaut, an dem sich zwölf Aussteller beteiligten. Das Angebot erstreckte sich von originellen Kopfbedeckungen der Hutmacherin Kay Schmitz (Bremen) über Holzschmuck von Peter Knoll (Rüssen) bis hin zu Schrottskulpturen und Broschen von Ingrid Telle-Koch (Oldenburg). In den Ausstellungsräumen des Ofenhauses waren Fotografien von Marianne Steinkamp aus Kellinghausen zu sehen sowie von Walter Tietze aus Stuhr.

Zum Programm gehörte auch eine Führung durch die Colnrader Kirche sowie Ponyreiten. Zur Stärkung standen frischer Flammkuchen, Bratwurst und diverse Kuchen bereit. Zwischendrin sorgten das Duo Blue Bossa für beschwingten Sound im Gartencafe und Kai Rudi Wolke für besinnliche Gitarrenklänge.

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Musikalischer Höhepunkt war ab 17 Uhr der Auftritt der Gruppe „Pantagruel“ in der gut besuchten St.-Marien-Kirche. „Viele Besucher – auch von weit her – dachten, das Konzert beginnt bereits um 11 Uhr. Um sie nicht zu enttäuschen, haben die Musiker heute Vormittag schon öffentlich im Ofenhaus geprobt“, berichtete Gastgeberin Hanna Dauskardt. In historischen Gewändern und mit althergebrachten Instrumenten verpackten Hannah Morrison (Gesang), Dominik Schneider (Flöten, Gittern, Gesang) und Mark Wheeler (Laute, Cittern, Gittern) Renaissance-Musik in halbszenische Aufführungen und durchmischten sie mit modernen musikalischen Einflüssen.

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