Ahlhorn „Wi snackt platt“ lautete das Motto des bunten Nachmittags, den der Heimatverein Baumweg-Lethe/Ahlhorn und Sylvia Varnhorn veranstalteten. Sie hatten mit ihrem Programm am Sonntag für einen vollen Saal im Ahlhorner Gasthaus Rönnau gesorgt.

Der Nachmittag mit „Henriette van Ohlhorn“ alias Sylvia Varnhorn als Moderatorin bot abwechslungsreiche Unterhaltung rund um die plattdeutsche Sprache. Zugleich war der Nachmittag der abschließender Teil der 2. Plattdüütschen Week, die in der Gemeinde Großenkneten viel Anklang fand.

Noch am Samstagabend hatte in Huntlosen die Schauspielern Ursula Hinrichs mit ihrer Lesung viel Applaus geerntet. „Wir hätten den Saal wohl zweimal vollmachen können“, meinte Margret Hesselmann, die Plattdeutschbeauftragte der Gemeinde Großenkneten. Weit über zwei Stunden unterhielt die Ohnsorg-Theater-Darstellerin das Publikum.

Heimatvereins-Vorsitzender Heiner Hüwelmann hatte am Sonntag eingangs alle Gäste zu Klönschnack und Anekdoten in der Sprache begrüßt, in der man niemanden so richtig beleidigen kann: dem Plattdeutschen. Bei Kaffee und Kuchen freute sich auch Hesselmann, vor einem vollen Saal zu stehen und so viele Menschen zu sehen, die sich der niederdeutschen Sprache verbunden fühlen.

Dem konnte sich Hartmut Giese in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister nur anschließen. Selbstverständlich sprach auch er Plattdeutsch.

Mit einigen Tänzen und Liedern standen die Mädchen und Jungen des katholischen Kindergartens Ahlhorn zunächst auf dem Bühnenpodest. Zwischenzeitlich griff Herbert Mahlstedt als Begleiter immer mal wieder zum Akkordeon, um plattdeutsches Liedgut fürs Publikum zu spielen.

„Fidi Ahlers ut Wilshusen“, der Wildeshauser Plattdeutschbeauftragte, gab seine plattdeutschen Zeilen ebenfalls zum Besten. Wie die von der „Hundeschiete an der Schuhsohle“, die im wahrsten Sinne zum Himmel stank. „So’n Schiet aber ok“.

Heide und Gerold Schillberg stellten Lieder zur Ukulele vor. Die Späälkoppel des Heimatvereins hatte kleine Theaterstücke im Programm, der Männergesangverein Wüsting sang aus Leibeskräften und Annegret Menke aus Visbek erzählte von Land und Leuten.

Kurzum: Alle Vorzeichen standen an diesem Nachmittag auf Spaß und Freude. Im Mittelpunkt dabei die plattdeutsche Sprache, die immer mal wieder im Mittelpunkt steht.

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