Mitunter liegt das Gute so nah. Getreu dieser Devise setzte die Gemeinde Großenkneten bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang auf die musikalische Kompetenz vor Ort. Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ahlhorn übernahmen den Part, zwischen den Reden für wohltuend-entspannte Auflockerung zu sorgen. Das klappte prima: Die Schülerband des DBG mit Bianca Me-Chi, Julius Oltmanns und Jonas Poppe spielte „Latch“ und „Let it go“, Paul Barklage am Klavier „Minute Waltz“ und „Weddingday at Troldhaugen“. Dicke Komplimente und auch Präsente gab es vom Bürgermeister Thorsten Schmidtke für die Darbietungen. Fast euphorisch war er nach dem letzten Klavierstück von Barklage. „Das ist der Burner. Er spielt auch gut Faustball, sieht gut aus. So hätte ich auch gerne gestartet“, geriet das Gemeindeoberhaupt ins Schwärmen über den angehenden Abiturienten. Auch Landrat Carsten Harings fand es einfach „klasse“, was die vier Musikerinnen und Musiker vom DBG im Saal von Kempermann geboten hatten.

Bei einem Neujahrsempfang kommt so mancher Gast auch mit Geschenken in der Hand. So hatten Bürgermeister Schmidtke und Frau Monique Schmidtke sowie der Ratsvorsitzende Heinz Heinsen und Gattin Heidrun Heinsen bei der Begrüßung einiges entgegenzunehmen im Namen der Gemeinde. Dr. Radoslaw Dobrowolski, Bürgermeister der polnischen Partnergemeinde Suprasl, überraschte am Ende seiner Rede die Kneter mit einem Präsent. Er hatte ein großes Bild dabei, das das bekannte Kloster des Ortes zeigt. Das passte gut zu seiner Rede, in der er auf eine Festigung der „europäisch-christlichen Werte“ baute, um Europa wieder aus der Krise zu führen. Partnerschaften wie zwischen Großenkneten und Suprasl seien dafür wichtig. „Es braucht solche Beispiele“, sagte Dobrowolski in seiner von einer Dolmetscherin übersetzten Rede.

Ohne Übersetzer kam Filip Huysman aus, der das Grußwort für die Delegation aus der belgischen Partnergemeinde Evergem sprach. Er war kurzfristig für den verhinderten Bürgermeister Joeri de Maertelaere eingesprungen. Er würdigte die Partnerschaft der Kommunen, die inzwischen fast 42 Jahre bestehe und von großer Herzlichkeit geprägt sei. Thorsten Schmidtke war von den Deutschkenntnissen angetan, schließlich könne Huysman neben Flämisch, Niederländisch auch Englisch und Französisch, erzählte er. „Ich bin begeistert“, so der Bürgermeister über die Sprachkompetenz des Gastes. Er selber habe gerade einen Polnischkurs mitgemacht, mit nicht so viel Erfolg, wie Schmidtke verriet. „Ich bin nicht die hellste Leuchte“, sagte er über sein Sprachgeschick. usu


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