Karneval statt Fasching gefeiert haben zum Auftakt der Session 25 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee, die sonst stets auf dem Prinzenlöschwagen um den Ring rollen: Den 11.11. verbrachten sie bunt kostümiert in Köln. Mit rund 70 000 anderen Jecken feierte die Abordnung unter anderem auf dem Heumarkt. „Wir hatten sehr viel Spass und haben unter anderem die Kölschen Bands Brings, De Höhner und Querbeat erlebt und ihre Hits mitgesungen“, erzählt Matthias Torunski, der den Ausflug zusammen mit Heidrun Torunski organisiert hatte. Alle seien sich einig gewesen, dass Köln auch beim nächsten Karneval einen Ausflug wert ist.

Der Nachwuchs der Ganderkeseer Brandschützer indes hatte kürzlich sehr viel erstere Angelegenheiten zu erledigen: Bei der Jugendfeuerwehr stand die Abnahme der Jugendflamme 1 an. Dazu mussten die jungen Kameraden unter Aufsicht der Betreuer zahlreiche Aufgaben bewältigen, die sie auf die künftigen Aufgaben in der aktiven Wehr vorbereiten. Geprüft wurden unter anderem das Binden von Knoten und Erste Hilfe. Auch einige interessierte Eltern und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, um sich einen Einblick in die Arbeit der Jugendfeuerwehr zu verschaffen.

Erhalten haben die Jugendflamme 1: Niklas Busch, Marvin Lembke, Chantal Radloff, Saman­tha Kappus, Vanessa Gutendorf, Kadri Aytan und Maurice Rose. Die Betreuer unter Leitung von Melanie Meyer zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. Die Anzahl der interessierten Nichtmitglieder war an diesem Samstag gering. „In Zukunft werden weitere Werbeaktionen stattfinden“, so Meyer. Die Jugendfeuerwehr sei für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ein wichtiger Faktor, um neue Mitglieder zu gewinnen. „Heute konnten wir eine neue Mitgliedschaft festhalten“, so Melanie Meyer zum Abschluss des Tages.

Sehr zufrieden mit der Beteiligung zeigten sich hingegen die Organisatoren der jüngsten Knobelmeisterschaft der SG Bookhorn. 27 Teilnehmer konnten sie im Vereinsheim begrüßen. Dort wurde nach den „Bookhorner Regeln“ mit drei Würfeln geknobelt. Am erfolgreichsten war dabei Hans-Otto Siemens: Er wurde Turniersieger. Die weiteren Plätze hinter ihm belegten Uwe Huppacz, Norman Dierks, Thomas Hampel, Gabi Lösekann, Uschi Goldner, Marc Hühn, Karsten Scherschanski und Erich Tippl.

Einen Ausflug unternommen hat kürzlich der Bookholzberger Verein „Senioren @m Netz“: Eine 50-köpfige Gruppe besuchte die alte Stadt Lauenburg und die neue Technik am Schiffshebewerk in Scharnebeck. Nach einem Rundgang durch die malerische Stadt Lauenburg mit ihren bunten, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und Relikten alter Fürstenbauten stand eine zweistündige Schifffahrt auf der Elbe und dem Elbeseitenkanal an. Sie führte zum Schiffshebewerk in Scharnebeck.

„Schon von Weitem war das gigantische Bauwerk zu sehen“, berichtet Inge Fischer. Es handele sich um Deutschlands größtes Schiffshebewerk, das als Doppelsenkrecht-Hebewerk zwischen 1969 bis 1975 als größtes der Welt gebaut wurde. „Bei strahlendem Sonnenschein war es ein interessanter Tag.“

Einen besonders freudigen Tag hatten am Mittwoch die Mädchen und Jungen des Kindergartens Elmeloh: Sie bekamen Besuch von Eckhard Kuck, Wolfgang Kirsch und Rafael Jung – allesamt Vertreter des Lions-Clubs Oldenburger Geest. Der hat mit einer Spende dafür gesorgt, dass der Kindergarten für ein weiteres Jahr am niedersachsenweiten Musikalisierungsprojekt „Wir machen die Musik“ teilnehmen kann. 1200 Euro kamen bei einem Benefizkonzert zusammen, das Jung mit seinen Swing Club Singers vor gut einem Jahr zugunsten des Serviceclubs gegeben hatte. Dank der Spende sei der Musikunterricht nun nicht nur für ein Kindergartenjahr gesichert, sondern es seien sogar noch 400 Euro zur Deckung des Eigenanteils des Kindergartens im kommenden Jahr übrig, erklärte Jung, Leiter des Musikschule des Landkreises Oldenburg.

Letztere betreut das Musikalisierungsprojekt von fachlicher Seite. Einmal in der Woche kommt Dozentin Monika Rauer in die Einrichtung, um mit den Kindern Musik zu machen und zu tanzen. Je ein Drittel der Projektkosten tragen laut Rafael Jung das Land Niedersachsen, die Musikschule und die beteiligten Kindergärten selbst.

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