Blutdruck messen, den Defibrillator kennen lernen und einen Rettungswagen von innen sehen: Das stand für 14 Mädchen und Jungen am Samstag in Harpstedt auf dem Ferienpassprogramm. Der Malteser-Hilfsdienst in Harpstedt hatte in die Dienststelle eingeladen. Der Leiter des Schulsanitätsdienstes und der Ausbildung, Maximilian Oebker, stellte die Technik im Rettungswagen vor. Gleichzeitig fragte er das bereits vorhandene Wissen der Kinder ab.

Fünf von ihnen kannten den Rettungswagen, weil sie schon einmal im Notfall mit ihm transportiert wurden. Andere hatten mal einen Blick in das Innere werfen können. Für Oebker ein guter Ansatzpunkt. Er sprach über die normale Körpertemperatur sowie den Blutdruck und belegte dies mit Messungen der Werte. „Die Erste Hilfe ist die Grundlage für jeden Einsatz wie auch die weitere Behandlung“, hob der Ausbilder hervor. Deshalb dauere eine Ausbildung zum Notfallsanitäter auch drei Jahre.

„Wir haben jetzt vier Schubladen durch und eine Menge gesehen, aber im Fall der Fälle muss man auch wissen, was zu tun ist. Wir zaubern nicht, sondern wenden das an, was wir in der Ausbildung gelernt haben“, erklärte Oebker. So zum Beispiel das einfache Füßehochlegen, wenn jemandem „schwummelig“ im Kopf sei.

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In der Dienststelle erfuhren die Ferienpassteilnehmer auch noch einiges über die Notrufannahme und andere Einrichtungen.

Im Sommerferienprogramm beim Reit- und Pensionsstall Hof Brüning wurden Reitunterricht, Ponyspiele und vieles mehr angeboten. Wie Heinz-Gerd Brüning und Julie Brüning berichteten, war auch die jährliche Reithallenübernachtung im Stroh wieder sehr gut besucht. „Es war für viele unserer Reitschüler das Highlight des Ferienprogrammes“, heißt es von den Veranstaltern.

38 Kinder bauten in der kleinen Reithalle ihr Lager auf: 20 große Strohballen wurden in die Halle gefahren und danach mit Decken, Kissen und Schlafsäcken belegt. Betreut wurden die Kids von den beiden Ausbilderinnen Justine Kremming und Julie Brüning.

Auch das Putzen der Ponys und lustige Ponyspiele standen auf dem Programm. Am Abend wurde für alle Kinder und Helfer ein kleines Grillbüfett aufgetischt. Bevor es zum Schlafen ins Stroh ging, durfte bei Einsetzen der Dunkelheit selbstverständlich die Nachtwanderung durch Mahlstedt nicht fehlen. Am nächsten Morgen fuhren die Kinder nach dem Frühstück heim.

Unter dem Motto „40 Jahre nach der Gebietsreform“ unternahm eine Gruppe der CDU-Senioren-Union der Samtgemeinde Harpstedt einen Besuch in die Kreisstadt Wildeshausen. Dieter Kieselhorst hatte die Tour vorbereitet. Gästeführerin Christa Plate und Bürgermeister Jens Kuraschinski hießen die Gruppe willkommen. Nachdem das Glockenspiel am Stadthaus verklungen war, berichtete der Bürgermeister noch von weiteren Einzelheiten zum Glockenspiel. Dann ging er auf die Entwicklung der Stadt Wildeshausen ein. Positiv ist seit der Gebietsreform die Entwicklung der Bevölkerungszahl trotz der Aufgabe des Bundeswehrstandortes. Weitere Themen waren die verkehrliche Infrastruktur und das Gesundheitswesen. Charlotte Diekmann und Dieter Kieselhorst bedankten sich bei Bürgermeister Jens Kuraschinski mit einem edlen „Harpstedter Tropfen“.

Bei der Stadtführung von Christa Plate ging es ins Behördenviertel, zum Gewerbegebiet am Westring und zum Krandel. Der Vorsitzende des VfL Wildeshausen, Wolfgang Sasse, informierte über die Einrichtungen sowie Sport- und Freizeitangebote.

Ein kurzer Halt wurde beim medizinischen Versorgungshaus Anke Harms gemacht. Die Inhaberin stellte ihren Geschäftsbereich vor. Nächstes Ziel war die Bauerschaft Düngstrup, um dann über die Visbeker Straße weiter in Richtung Stadtmitte zu fahren. Beim Feuerwehrhaus verließ die Harpstedter Besuchergruppe den Bus und suchte das „Alte Amtshaus“ auf, um zu Mittag zu essen. Anschließend wurden der Bibelgarten und die Alexanderkirche besichtigt.

Einmal mit einem Jäger auf einen Hochsitz klettern: Dazu hatten 32 Ferienpasskinder am Wochenende Gelegenheit. 20 Jäger des Hegerings Harpstedt gingen mit den Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren raus in die Natur. Sie versuchten Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, teilt Jens Witte, Obmann für Natur-, Umweltschutz und Öffentlichkeitsarbeit im Hegering Harpstedt, mit.

In Gruppen ging es in die einzelnen Reviere der Samtgemeinde Harpstedt. Gegen 20.30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer wieder auf dem Dorfplatz in Kirchseelte. Sie tauschten sich darüber aus, was sie gesehen und in der Natur gelernt hatten. Da es hungrig macht, so lange draußen an der frischen Luft zu sein, hatte der Hegering eine Stärkung für die Kinder vorbereitet. Der Hegering freut sich, dass die Ferienpassaktion seit Jahren stetig wachsenden Zuspruch findet. Er will den Kindern das Interesse an der Natur ermitteln, so die Organisatoren Michael Kowalski und Norbert Hylla-Grahl.

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