Große Aufregung für die Klasse 2c der Grundschule Bookholzberg: An diesem Donnerstag nehmen die 19 Kinder am „Tag des Schulreitens“ in Petersfehn (Ammerland) teil. Mit den Ponys Faxe, Jonas und Benny gehen die Bookholzberger Grundschüler in vier Prüfungen an den Start. Am Dienstag haben die Mütter Michaela Bäker und Gisa Beckmann sowie Klassenlehrerin Anja Schulze noch einmal mit den Schülern trainiert. Neben den Ponyspielen, bei denen nur die drei Reiter Kim-Leonie Bäker, Lukas Beckmann und Rieka Schnier als Team antreten, gibt es noch die Prüfungen „Ran ans Pferd“, die den Umgang mit dem Tier zum Inhalt hat, und „Ride & Kick“, wobei jeweils ein Reiter und ein Fußballer einen Slalom-Kurs bewältigen müssen. Den Abschluss bildet der Trail-Parcours, bei dem die nicht reitenden Schüler auf dem Pony über den Platz geführt werden. „Es ist für unsere Schule in dieser Form eine Premiere und wir drücken der Klasse feste die Daumen“, sagte Schulleiterin Dörte Lohrenz. Abgesehen von der Herausforderung für die drei reitenden Schüler gehe es auch darum, die Kinder ohne Reiterfahrung mit dem Sport und den Tieren vertraut zu machen, erklärte Michaela Bäker.

Der Frühling kann kommen im Laurentius-Hospiz in Falkenburg – der Garten ist hergerichtet: Zehn Mitglieder des Rotaract-Clubs Oldenburg kamen kürzlich zum Arbeitseinsatz nach Falkenburg. Zusammen mit den Haupt- und Ehrenamtlichen des Hauses brachten sie den Hospizgarten auf Vordermann. „Uns hat es unglaublich viel Spaß gemacht und wir wurden von dem gesamten Team wirklich sehr nett empfangen“, sagt Julia Uphoff von den Rotaracts, einem Zusammenschluss junger, engagierter Menschen, die mit Rotary eng verbunden sind. Zustande gekommen war der Kontakt im vergangenen Herbst, als Hospiz-Geschäftsführerin Irene Müller und Hospizleiterin Maria Bohndieck bei einem Treffen der Rotaracts die Arbeit des Hospizes vorgestellt hatten. „Der Hospizgarten hat für unsere Gäste eine sehr große Bedeutung“, betont Irene Müller. Besonders im Frühling und Sommer würden die Todkranken zwischen Beeten und Bäumen die ihnen verbleibende Zeit genießen. „Aber es ist auch ein Ort der Begegnung“, weiß Müller – so wie nach der gemeinsamen Gartenarbeit, als alle Beteiligten zum Grillen zusammenkamen.

Ein Präventionsprojekt fand kürzlich erstmals an der Grundschule Schierbrok statt: In Zusammenarbeit mit der meracon gGmbH, einem freien Träger der Jugendhilfe, wurden die Jungen des 4. Jahrgangs im Umgang mit Gewalt und männlichem Rollenverständnis geschult. Jürgen Kramer und Matthias Heel von den „Jungen- und Männer-Kriseninterventionsstellen“ aus Oldenburg und Delmenhorst erläuterten den Schülern in Gesprächen und an Beispielen, wie sie konstruktiv mit Konflikten umgehen. Wann Gewalt beginnt, was es bedeutet, cool zu sein, und wo Grenzen überschritten werden – diese und viele andere Themen kamen zur Sprache. Ziel war es, das Selbstwertgefühl und die Wahrnehmung der Jungen zu stärken, erklärt Schulleiterin Gaby Goetz. Unterstützt wurde das Projekt durch die LzO, die Gemeinde Ganderkesee und den Förderverein der Grundschule.

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