Im Nordwesten Kräftige Gewitter mit zum Teil starken Regenfällen haben am Montagabend im Nordwesten für zahlreiche überspülte Straßen und voll gelaufene Keller gesorgt. Im Kreis Oldenburg wurden insgesamt 28 Wassereinsätze gezählt, teilt ein Sprecher der Großleitstelle Oldenburg am Dienstagmorgen auf Nachfrage mit. Ein weiterer Schwerpunkt sei der Kreis Osterholz mit 26 Einsätzen gewesen, doch auch in anderen Teilen des Nordwestens, etwa in den Kreisen Cloppenburg und Vechta, mussten die Einsatzkräfte ausrücken. Menschen sind nicht verletzt worden, heißt es bei der Großleitstelle weiter. Noch in der Nacht seien die Unwetter abgezogen.

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In Kirchhatten im Kreis Oldenburg eilten die Feuerwehren am späten Abend von Einsatz zu Einsatz. „Das Telefon steht dort nicht mehr still“, berichtet unser Fotograf Andre van Elten. Wie die Nachrichtenagentur Nonstop News berichtet, wurden offenbar auch Bäume entwurzelt. Auch zum Krankenhaus Brake in der Wesermarsch mussten Einsatzkräfte ausrücken. Dort war ebenfalls ein Keller vollgelaufenen, erklärte ein Sprecher der Großleitstelle Oldenburger Land auf Anfrage dieser Zeitung.

Die Großleitstelle teilte zudem auf Facebook mit, dass das Personal dort aktuell verstärkt worden sei, damit auch ein erhöhtes Aufkommen an Notrufen zügig abgearbeitet werden kann. „Wir waren gut aufgestellt und vorbereitet“, erklärte der Sprecher weiter.

Auch die Feuerwehr in Elsfleth hatte viel zu tun. Gegen 21 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem vollgelaufenen Keller gerufen. Dieser wurde mit einer Tauchpumpe leergepumpt. Noch während des Einsatzes wurden der Feuerwehr weitere vollgelaufene Keller gemeldet. Somit war die Einsatzkräfte an insgesamt vier Einsatzstellen im Bereich Bürgermeister-Ehlers-Straße und der Lienestrasse im Einsatz. Um 23.30 Uhr beendeten die 24 Feuerwehrleute, die mit vier Fahrzeugen ausrückten, ihre Arbeit.

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Unwetter waren am Pfingstmontag für weite Teile Deutschlands vorhergesagt. Es müsse mit örtlichem Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden, sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraus. Am Abend und in der ersten Nachthälfte sollten die Gewitter in Richtung Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie ins südliche Niedersachsen ziehen. Nach Mitternacht werde der gesamte Nordosten von der brisanten Wetterlage betroffen sein.

Christian Ahlers Redakteur / Online-Redaktion
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