Die Radgruppe des TV Hude wird am Sonntag, 6. März, ausnahmsweise nicht am gängigen Treffpunkt zu finden sein. Normalerweise treten die Radsportler sonntags immer ab 10 Uhr ab der Jahnhalle in die Pedale. Doch diesen Sonntag sind sie zu dieser Zeit schon drei Stunden unterwegs, denn es steht eine etwas längere Tour an.

Bereits um 7 Uhr treffen sich Wolfgang Denker und Co. diesmal an der Jahnhalle und nehmen dann Schwung Richtung Dangast auf. Dort steht ein Zwischenstopp mit ausführlichem Frühstück auf dem Programm. Anschließend geht es wieder aufs Rad und zurück nach Hude. Insgesamt werden also mehr als 100 Kilometer gefahren.

Interessierte Neueinsteiger werden gebeten, den Termin zu beachten und an einem späteren Sonntag zum regulären Training hinzuzustoßen. Wer sich die Strecke nach Dangast auf Anhieb zutraut, ist aber auch direkt willkommen. Die Gruppe bittet die Neueinsteiger dann aber darum, schon ab 7 Uhr startbereit an der Jahnhalle zu sein.

Auf der Jahreshauptversammlung der Kyffhäuserkameradschaft Hude begrüßte die erste Vorsitzende Ilse Wübker viele Mitglieder sowie den stellvertretenden Bürgermeister Peter Zwiener.

2016 haben die Kyffhäuser wieder einiges vor. So wird in diesem Jahr am Freitag, 25. März, das Osterschießen in der Langenberger Schützenhalle stattfinden. Himmelfahrt ist ein Essen am Flugplatz Ganderkesee geplant. Auch stehen noch eine Siegerehrung im Vielstedter Bauernhaus und der Kreis­kaffee der Damen im August in der Klosterschänke an. Zum Schützenfest wird wieder ein Kremser eingesetzt. Zur Landeskaffeetafel fahren die Damen dann nach Edewecht. Geehrt wurden in diesem Jahr für zehn Jahre Vereinsmitgliedschaft Hannelore Hollatz, für 25 Jahre Werner Ellinghusen und für 50 Jahre Wilfried Hinrichs. Karl-Heinz Wübker wurde für 30 Jahre Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Bei den Wahlen wurden als 2. Kassenwartin Erika Wittkopf und 2. Frauenreferentin Christa Wührdemann wiedergewählt. Mit einer Landesmeisternadel wurden Tanja Brinkmann, Almuth Nustede, Ilse Wübker und Helmut Quathamer ausgezeichnet, da sie auf Kreis-, Land- und Bundesebene erfolgreich waren.

Schon früh ging es für die Gospelsingers aus Hude am Wochenende auf Tour – um 7.45 Uhr starteten die Fahrgemeinschaften nach Oslebshausen, wo die Sänger um 8.30 Uhr an der Pforte der Justizvollzugsanstalt (JVA) empfangen wurden. Ein Diakon, der den Gottesdienst hielt, begrüßte die Gruppe. Da der Eingangsbereich der JVA noch recht neu ist, wirkte es ein wenig wie eine Sicherheitskontrolle am Flughafen, erklärt Chorleiterin Uta Rose.

Dann ging es über den Innenhof in den Gebäudekomplex, in dem die Kapelle untergebracht ist. Das Gebäude insgesamt wirke wie ein großes Kloster – immer wieder per Schlüssel zu öffnende Türen würden aber doch verdeutlichen, dass es ein Gefängnis ist, meint Rose. Vier Stockwerke musste der Chor hoch, um in die Kapelle zu kommen. Der Anblick der Kapelle entschädigte für den Aufstieg aber, berichtet die Chorleiterin. Denn die Kapelle war ein lichtdurchfluteter sehr hoher Raum mit zwei übereinander angeordneten Emporen. Draußen schien die Sonne und ließ die bunten Kirchenfenster strahlen. Ein Raum, der einen vergessen mache, dass man im Gefängnis sei.

Nach dem Einsingen, begann der Gottesdienst. Rund 30 Inhaftierte kamen hinzu. Auch wenn die Situation anfangs von Unsicherheit geprägt war, ging es mit der Zeit immer entspannter zu. Der Chor konnte seine Freude am Singen vermitteln und löste bei den Inhaftierten ebenfalls Freude und gut sichtbare Emotionen aus. Die Gesichter hellten sich auf.

Nach dem Gottesdienst gab es die Möglichkeit, bei Kaffee und Keksen mit den Inhaftierten in das direkte Gespräch zu gehen. Dabei erlebten die Huder viel Freundlichkeit und Wärme von seitens der Inhaftierten. Für den Chor steht nach diesem Ereignis fest: „Das machen wir bestimmt noch einmal.“

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