Die Bergedorfer feierten am Montagabend Sandra Auffarth – und ein bisschen auch sich selbst: Beim Empfang der Doppel-Weltmeisterin in der Vielseitigkeit nach ihrer Rückkehr von den Weltreiterspielen aus Caen lobte zunächst André Jonker, Vorsitzender des RV Ganderkesee, den Einsatz der Vereinsmitglieder und der Bergedorfer, die binnen zwölf Stunden einen würdigen Rahmen für den Anlass geschaffen hatten. Dabei kam ihnen zugute, dass am Wochenende das Schützenfest im Ort gefeiert wurde: „Der eine oder andere Kranz hängt jetzt hier“, sagte Jonker.

Den Ruf des Dorfes zurecht gerückt sah durch Sandra Auffarths WM-Triumph Reinhard Siemers: Im Namen der Nachbarn und der Dorfgemeinschaft gratulierte er der Reiterin und erinnerte an einen wenig schmeichelhaften Fernsehbeitrag, in dem Bergedorf mit dem gleichnamigen Hamburger Stadtteil verglichen wurde: „Nach diesem Erfolg kann Hamburg-Bergedorf nicht mehr mithalten“, rief Siemers unter dem Jubel der rund 1000 Gäste in der Auffarth’schen Reithalle.

Mitten im Publikum stand am Montagabend noch eine andere erfolgreiche Reiterin – aber nicht lange, denn Kristina Sprehe, die in Caen Einzel-Bronze und Mannschafts-Gold in der Dressur gewonnen hatte, wurde von André Jonker sogleich auf die Bühne gebeten. Auch für die Lohnerin gab es noch einen Blumenstrauß.

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Ein weiterer WM-Held fehlte indes am Abend in der Halle: Sandra Auffarths Erfolgspferd Opgun Louvo alias „Wolle“ ruhte sich längst in seiner Box von den Anstrengungen des Turniers und der Reise aus. In den Reden indes war der Wallach ständig präsent – vor allem seine Reiterin rühmte dessen Qualitäten: „Er ist in der Form seines Lebens!“ Bei den „super-schwierigen Bedingungen“ in der Normandie habe der Zwölfjährige seine ganze Erfahrung und Cleverness eingesetzt, schwärmte Auffarth im Gespräch mit NWZ -Sportredakteur Otto-Ulrich Bals. Beeindruckt sei sie davon gewesen, wie sehr die Franzosen sie anfeuerten. Für „Wolle“, der 40 Kilometer von Caen entfernt geboren wurde, sei es ein Heimspiel gewesen.


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