Mit dem Zitat „Freude ist die Gießkanne fürs Gehirn“ von Hirnforscher Gerald Hüther, eröffneten die Referentinnen Tina de Boer und Katrin Schußmann den Fachtag Kindertagespflegepersonen und Familienlotsinnen im Landkreis Oldenburg. Sie wollten damit verdeutlichen, dass man mit einer großen Portion Spaß die Motivation zum Lernen steigern kann. Mit szenisch vorgetragenen Sequenzen und Humor setzten die Dozentinnen dieses Motto bei der Vermittlung des diesjährigen Themas „Babysignal – Mit den Händen sprechen“ um. Die 35 teilnehmenden Tagespflegepersonen und Familienlotsinnen hatten trotz großer Hitze in den Sitzungsräumen des Kreishauses jede Menge Spaß. „Wir versuchen immer wieder, unseren Tagespflegepersonen gute Fortbildungen zur Weiterentwicklung ihrer Arbeit zu ermöglichen. In diesem Jahr haben wir da offensichtlich einen Volltreffer gelandet“, sagte Ann-Kristin Hübner vom Familien- und Kinderservicebüro im Jugendamt des Landkreises Oldenburg.

Im Rahmen einer Feierstunde ehrte das Unternehmen ES Agrarbetriebe Mitarbeiter Jan Grüßing für seine langjährige Betriebszugehörigkeit und sein Engagement. Für Grüßing war der Arbeitstag am 1. Juni in doppeltem Sinne besonders. Neben seiner 40-jährigen Betriebszugehörigkeit feierte er auch seinen 34. Hochzeitstag mit Maria Grüßing, die bereits seit 37 Jahren treue Mitarbeiterin der ES Agrarbetriebe ist. Um beiden für ihr langjähriges Engagement in den vergangenen vier Jahrzehnten zu danken, gratulierten Eike Stöver, Inhaber von Agrarfrost, und die beiden Geschäftsführer Matthias Kehl und Jörg Wiekenberg während einer kleinen Feierstunde.

Unter Vogelgezwitscher, Blechbläsermusik und mitten im Grünen haben rund 120 Menschen einen Gottesdienst im Freien auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür an der Dr.-Klingenberg-Straße gefeiert. Die Mitglieder der evangelischen Alexanderkirchengemeinde Wildeshausen waren eingeladen, den traditionellen „Waldgottesdienst“ gemeinsam mit Mitarbeitenden sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Diakonie Himmelsthür zu feiern. Pastorin Dörte Hartung von der Diakonie Himmelsthür leitete den Gottesdienst, der überwiegend in leichter Sprache gestaltet war, zusammen mit Pastor Lars Löwensen von der Alexanderkirche. Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Bild der Luther-Rose, die mit ihren Farben viele Symbole vereint: Schwarz stehe für das Kreuz, weiß sei die Reinheit des Glaubens, das Herz des Christenmenschen sei rot, blau der Himmel und golden – als edelste Farbe – sei der Ring der Ewigkeit, der alles umschließe, erläuterte Hartung. Sie befragte die Gemeinde, an was man sein Herz noch hängen könne und bekam Antworten wie „Fußball“, „Shoppen“ oder „das Handy“. Entscheidend war aber Luthers Frage, wie er einen gerechten Gott bekäme – durch Glauben. Der Glaube bringe Freude, Trost, Kraft und Friede. Die Luther-Rose in Form eines Magneten, der in den Tagesförderstätten geprägt worden war, wurde am Schluss von Freiwilligendienstlerinnen an alle Besucher verteilt. Die Musik kam vom Posaunenchor der Kirchengemeinde Dötlingen unter Leitung von Christoph Buldt. Lektorin war Wiltrud Stanszus. Nach dem Gottesdienst gab es Kuchen, ein leckeres und geselliges Angebot, das traditionell von Anneliese Schnitger und ihrem Team von Ehrenamtlichen organisiert wurde. Der Waldgottesdienst ist eine Tradition, die seit vielen Jahren lebendig ist und für ein gutes Miteinander der Gemeindeteile sorgt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.