Den guten Ruf ihres Berufsstandes bestätigten die Schornsteigerfeger Mats und Nils Hermann. Zum Auftakt der Hallensaison der Bundesliga-Faustballer des Ahlhorner SV waren sie von Abteilungsleiter Ulrich Meiners als Überraschungsgäste in die Halle der Graf-Zeppelin-Schule eingeladen worden. Klar, dass die Ahlhorner Sportler die Gelegenheit nutzten, vor dem ersten Saisonspiel die Hände der beiden „Glücksbringer“ zu schütteln. Das zahlte sich aus. Der ASV fegte seine Gäste von Westfalia Hamm mit 5:0 aus der Halle.

Mit einer Zahnbürste ausgerüstet musste Birte Garrelmann, Mitarbeiterin des Fachbereichs Finanzen im Stadthaus, ihren 30. Geburtstag den Wildeshauser Marktplatz „fegen“. Eigentlich müssen unverheiratete Frauen Klinken putzen. Doch das gilt nicht in einem Schaltjahr. Garrelmanns Einsatz und ihr kesses Outfit sollten die heiratswilligen Zuschauer von ihren vielseitigen Qualitäten überzeugen. Knapp eine Stunde lang war das Geburtstagskind damit beschäftigt, den Marktplatz von Unrat zu befreien. Am Ende war alles blitzblank und Birte Garrelmann wurde endlich „frei geküsst“.

Pünktlich zum Oktoberfest starteten 20 Mitglieder der Mittelstandsvereinigung Wildeshausen (MIT) mit dem Zug in Richtung München. Dort standen eine Altstadtführung, Museumsbesuche, Ausstellungen und ausgiebiges Shopping auf dem Programm, wie Petra Dekker aus dem MIT-Vorstand nun berichtete. Was natürlich nicht fehlen durfte: Am Abend ging es gemeinsam im original bayerischem Outfit auf die „Wiesn“. Bei guter Stimmung und so manchem Maß Bier wurde gelacht, gesungen und tüchtig geschunkelt. Weiter ging es am nächsten Tag bei weißblauem Himmel und Sonnenschein mit einer Tour zum Kloster Andechs. Dort stand selbstverständlich auch die Verkostung des im Kloster gebrauten Bieres an.

Für Groß und Klein war am Donnerstag der „Bronchibär“ in der Wildeshauser Apotheke „Insel am Westring“ vertreten. Organisiert vom Unternehmen „Bionorica“ gab es mehrere Stationen: Kräutersalze zum Mischen, Oragngenblüten Zaubertee zum Trinken und für eine Verlosung Gewürze am Geruch zu erraten. Stündlich gab es ein spannendes Fotoshooting mit dem Bronchibär, bei dem sich Kinder mit- oder ohne Eltern kostenlos ablichten lassen konnten. Später gab es Geschenke, wie Süßigkeiten, Malbücher, Reflektoren von Bronchibär für seine Fans. Die Aktion, die das erste Mal so groß in Wildeshausen angesetzt wurde, war gut besucht. „Einige hatten Angst, viele fanden unseren Bronchibären so richtig cool“, meinte Anke Weißenborn von der Apotheke.

Ein grünes Werder-Trikot mit der Rückennummer 12 hatte Pfarrer Heinz Holtmann im April bei der Abschiedsfeier der Wildeshauser St.-Peter-Gemeinde von den Fans Hugo Dierken, Rudi Dohle und Eckehard Hautau, seines Zeichens auch Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen, erhalten. parat. Für den 71-jährigen Theologen, der inzwischen in Vechta lebt, war die Zeit längst reif, das gute Stück im Weserstadion einmal auszuführen. Am Dienstag im Champions-League-Spiel gegen Panathinaikos Athem saßen die Vier im Stadion, um die Grün-Weißen kräftig anzufeuern. Werder-Präsident Jürgen L. Born begrüßte die Anhänger persönlich im Stadion, nachdem er von der Trikot-Übergabe zum Abschied Holtmanns erfahren hatte. Über die 0:3-Niederlage gegen Athen half dann das ein oder andere

Bier hinweg.

So wie viele Schüler zurzeit absolvierte auch der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (CDU) dieser Tage ein kurzes Praktikum, nämlich im Alten- und Pflegeheim St. Michael in Bollingen. Bley ging einer Altenpflegerin zur Hand und fuhr Rollstuhlfahrer in den Frühstücksraum. Da blieb auch Zeit für einen Plausch mit den Bewohnern – das sei dem Personal im Alltag nicht immer möglich. Oft fehle die Zeit für Gespräche und Zuwendung. „Das Praktikum hat mir deutlich gezeigt, dass unsere politische Unterstützung hier besonders drigend gefordert ist“, lautet das Fazit des Praktikanten.

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