Zu Pinsel, Heckenschere, Spaten und Mistgabel griffen am Samstag Kinder, Eltern und Lehrer in Heide. Auf dem Gelände der örtlichen Grundschule strichen sie Zäune und ein Gartenhaus, kürzten Hecken, rodeten Brennnesseln, flochten einen Weidezaun und brachten Beete wieder auf Vordermann. Während es am Freitag noch geschüttet hatte, blieb es am Samstagvormittag trocken. Im Jahr zuvor hatte die Aktion zweimal wegen Regens abgesagt werden müssen.

„Ich bin überrascht, wie viele helfen“, freute sich Schulleiterin Ulla Dunker. Rund 90 Helfer waren dabei. Insgesamt besuchen rund 200 Kinder die Schule. Alle zwei bis drei Jahre gibt es an der Schule eine solch große Aktion. Zwischendurch packen aber auch immer wieder Eltern mit an, berichtete Konrektorin Nadine Gellfahrt.

Das benötigte Material stellte die Schule, allerdings karrten viele Helfer auch eigene Gartengeräte ran. „Für die Kinder ist das eine ganz andere Identifikation“, sagte Dunker. „Sie achten dann ganz anders auf ihren Schulhof.“ Zwischendurch konnten sich die freiwilligen Helfer mit Apfelsaft, Kaffee und Keksen stärken. Nach dreistündiger Arbeit gab es für alle eine heiße Hochzeitssuppe – „natürlich halal, weil auch syrische Flüchtlinge helfen und die ja kein Schwein essen“, erklärte Ulla Dunker.

Am Donnerstag hatte Lehrer Peter Schumann bereits mit vier Vätern verschiedene Motorsägearbeiten durchgeführt. „Da sind wir froh, dass sich auch hier Freiwillige gefunden haben, denn wenn die Kinder dabei sind, ist das zu gefährlich“, sagte Dunker. Die freiwilligen Helfer hätten in den vergangenen Jahren einiges geschafft, betonte die Schulleiterin. Als sie vor rund zwanzig Jahren an die Schule gekommen sei, habe es nur eine Wiese gegeben: „Da hatten dann die Fußballer ihren Spaß, die anderen haben sich gelangweilt.“ Neben den freiwilligen Helfern hätten in den vergangenen Jahren auch immer wieder der Förderverein, die Gemeinde und Sponsoren die Gestaltung des Schulhofes unterstützt.

Wer sich bereits jetzt mit Weihnachtsdekoration eindecken wollte, war am Wochenende auf dem Hof Kunst in Schlutter richtig. Aber natürlich gab es nicht nur Weihnachtliches: Schmuck, Porzellan, Kerzen, Mützen, Taschen und Karten waren unter anderem im Angebot. Insgesamt 15 Aussteller aus der Umgebung präsentierten beim Basar Kunsthandwerk und Selbstgemachtes.

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Organisatorin Anke Biese freute sich über zahlreiche Besucher. Zum achten Mal lud sie zusammen mit ihrer Schwägerin Sabine Röpke-Kunst auf den Hof ein. Im vergangenen Jahr war der Basar wegen Bauarbeiten auf der B 213 ausgefallen. Stärken konnten sich die Besucher unter anderem mit Kaffee sowie Kuchen, den Aussteller, Nachbarn und Freunde gebacken hatten. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen kommt dem Hospizkreis Ganderkesee zugute.

Plattdeutsche Geschichten und Gedichte gab es am Freitag beim „Plattdüütschen Obend“ des Orts- und Verkehrsvereins Schönemoor sowie des Kameradschaftsbundes Schönemoor zu hören. Anni Schlüter, Henni Ehlers, Hillard Bley, Marianne Schöneboom und Gerhardt Wöhlke unterhielten die Zuhörer. Gemeinsam sangen sie auch hoch- und plattdeutsche Lieder. Um die Musik kümmerte sich Fred Molde.

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