Gemeinde Hatten Das kleine Dorf Dingstede kommt beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ganz groß raus. Die Qualifikation zum Landesentscheid hat der Heimatverein vor etwas mehr als einer Woche geschafft, jetzt kommt sogar noch ein glatter Sieg auf Gemeindeebene hinterher.

„Das ist ja toll“, freute sich 2. Vorsitzende Marion von Seggern, als sie das Ergebnis durch einen Anruf der NWZ am Mittwochnachmittag erfuhr. Als Mitglied der Bewertungskommission, die den ganzen Dienstag alle acht teilnehmenden Orte bzw. Vereine besucht hatte, kannte sie die Mitbewerber. Mitstimmen fürs eigene Dorf war aber grundsätzlich nicht erlaubt. Der Schwerpunkt des Gemeindewettbewerbs lag in diesem Jahr auf den Dingen, die die einzelnen Orts-, Bürger- oder Heimatvereine bzw. Dorfgemeinschaften in der jüngeren Vergangenheit geleistet haben. Man wolle etwas Neues ausprobieren und weg von den sehr umfangreichen Anforderungen auf den höheren Ebenen, so der Fachmann im Hatter Rathaus, Frederik Kapels.

Sarah Hundhausen, Wiebke Hagen und Malte Düßmann (v.l.) stellten in Dingstede ihr Nistkastenprojekt vor.
Sarah Hundhausen, Wiebke Hagen und Malte Düßmann (v.l.) stellten in Dingstede ihr Nistkastenprojekt vor. BILD: privat
Die Jury machte auf ihrer Tour auch auf dem Flugplatz in Sandtange halt. Bürgermeister Christian Pundt und Bauamtsleiter Gerold Heidler schauten dort vorbei. Auf dem Bild (von links): Marion von Seggern, Frederik Kapels, Ursel Wolff, Jens Huntemann, Christian Pundt, Gerold Heidler, Edo Wübbenhorst, Sabine Oltmann, Gerold Deye, Georg Brüggemann und Günter Osterloh. BILD: Werner Fademrecht

Die Platzierung im Dorfwettbewerb

Die beste Note hat das Dorf Dingstede erreicht – im Durchschnitt 1,5.

Auf den weiteren Plätzen: 2. Munderloh 2,0 3. Sandhatten 2,1 4. Sandtange 2,9 5. Tweelbäke 3,1 6. Sandkrug 3,5 7. Kirchhatten 4,0 8. Streekermoor 4,5

In Dingstede hatte eine Gruppe Jugendlicher ihre Arbeiten am Dorfteich präsentiert, aber auch neue Projekte wie den Bau von Nistkästen, Winterhäuschen für Igel sowie das Anlegen eines Biotops in einem Regenrückhaltebecken. Positiv überrascht vom zweiten Platz zeigten sich auch die Munderloher. Stefan Rosier, Marlies Schweers-Weihe, Doris Menke-Fiedler und Hildburg Hollmann-Peters hatten die Aktion „Frühstück mit Hut“ vorgestellt.

Die Jury bestand aus acht Dorfvertretern und einem Rathausmitarbeiter: Marion von Seggern (Dingstede), Ursel Wolff (Kirchhatten), Günter Osterloh (Munderloh), Jens Huntemann (Sandtange), Gerold Deye (Tweelbäke), Edo Wübbenhorst (Sandkrug), Georg Brüggemann (Streekermoor), Sabine Oltmann (Sandhatten) und Frederik Kapels (Gemeinde).

Über die Gewinnausschüttung – üblicherweise eine nach Platzierung gestaffelte vierstellige Summe – entscheidet der Verwaltungsausschuss. Auf Kreisebene geht es erst 2020 weiter.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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