Zu einer lehrreichen Exkursion rund um Ganderkesee entführten Pia und Klaus Handke zahlreiche Naturfreunde am Sonntag. In den Mooren galt die Aufmerksamkeit unter anderem Moorbirke, Pfeifengras, Sumpfcalla und dem Moorfrosch. In den Schlatts waren Sumpfblutauge, Kleine Binsenjungfer oder Hufeisen-Azurjungfer zu entdecken. „In den aufgelockerten Waldgebieten westlich von Hengsterholz sahen wir unter anderem die Heidelerche, Baumpieper, Feldlerche, Gartengrasmücke, Mönchsgrasmücke und Dorngrasmücke“, berichtete Pia Handke. „Etwas ganz Besonderes war ein Standort mit gefährdetem Königsfarn.“

Viele seltene Arten entdeckten die Gäste auch in einem Heidegebiet auf der Großen Höhe. Mit einem Kescher gelang es Handke, eine Heuschrecke zu fangen und den langen Legestachel und die ausgeprägten Beißwerkzeuge zu zeigen. Handke begeistert: „Außerdem flog ein Schwarzspecht laut rufend über uns hinweg.“ Im Delmetal sah die Gruppe sehr spät gemähte Feuchtwiesen, unter anderem Lebensraum für die Rohrammer. Nächster Halt war der Delmepolder, wo Schwarzkehlchen und Feldlerche beobachtet wurden. Vom Wichernstift aus ging es zur Elmeloher Mühle, einem bekannten Brutplatz der Gebirgsstelze und der Mehlschwalbe. Zum Schluss der Exkursion beobachteten die Naturfreunde bei Kaffee und Kuchen an Ganderkesees größter Uferschwalbenkolonie einen Brutplatz der Rohrweihe. Hier zeigten sich auch Mauersegler, Schafstelze, Bluthänfling, Stieglitz und Turmfalke.

Noch ein paar Kilometer mehr legte am Sonnabend die Staffel des Lauftreffs Ganderkesee zurück: Beim Hasetal-Marathon in und um Löningen liefen Stephan Doodeman, Thorsten Fischer, Marc Möller und Robert Oestmann in 2:51:56 Stunden eine neue Bestzeit und wurden Zweite. Bis zur letzten Stabübergabe lagen die Ganderkeseer sogar vorn. Der Lohn für die Mühgen war ein prall gefüllter Bollerwagen. Gute Platzierungen im einstelligen Bereich belegten ebenso die Lauftreff-Aktiven Hermann Rose (47:02 Min.), Erich Wessel (51:48), Heike Duhr (53:48) und Gernot Kauß (1:03:09) über die Zehn-Kilometer-Strecke.

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Ihre Füße strapaziert haben am Sonnabend auch mehr als 500 Mitglieder, Mitarbeiter, Betreute und Freunde der Lebenshilfe – beim Tanzen. Die Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einem großen Festball im Hotel Backenköhler in Stenum. Menschen mit und ohne Behinderung rockten Tanzfläche und Bühne, auf der die Ganderkeseer Band „Troubadix“ ordentlich einheizte. Höhepunkte des Abends waren die feierliche Tanzeröffnung durch eine Wohngruppe der Lebenshilfe, die dafür eigens einen Tanzkursus belegt hatte, und die Tombola, bei der Sabine Ehrentraut und Friederike von Rahden die Hauptpreise gewannen: je einen Freiflug über den Landkreis. Neben Sponsor Manfred Ptacek von der Firma Termindruck gratulierten die Lebenshilfe-Vorstandsmitglieder Manuela Habeck, Meike Müller und Heidelies Iden sowie Geschäftsführer Erwin Drefs.

Sich für andere einsetzen – das lernen sehr früh auch schon die Mädchen und Jungen des Jona-Kindergartens in Ganderkesee: Wie schon in den Vorjahren hat der Förderverein der evangelischen Kindertagesstätte jetzt wieder gemeinsam mit dem Delmenhorster Ortsverband der Johanniter den Kursus „Ersthelfer von morgen“ angeboten. Wen sie im Notfall anrufen können, wie Verbände und Pflaster eingesetzt werden, was die stabile Seitenlage ist und wo sie im Straßenverkehr aufpassen müssen, erfuhren die Kinder von Johanniter-Referent Marcel Colter. Der brachte zum Abschluss am Dienstag einen Rettungswagen mit an den Marderweg, den die jungen Ersthelfer intensiv erkundeten.

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