Besuch von höchster närrischer Stelle hatte am Sonnabend die Grüne Garde bei ihren Faschingsvorbereitungen: Prinzessin Saskia I. (Hüneke) und Prinz André II. (Westermann) schauten mit ihren Ehrendamen Inga Einemann, Kora Lynn Köhler, Noëlle Dietrich und Viktoria Lübbe beim Training in der Turnhalle in Immer vorbei – und erlebten eine Tanzformation im Umbruch. Sechs neue Tänzerinnen mussten integriert werden, dafür fehlen andere in dieser Session aus privaten Gründen oder wegen des Studiums – oder weil sie als Ehrendamen keine Zeit zum Tanzen haben, so wie Noëlle und Viktoria.

Neu ist auch die Trainerin: Annika Skormachowitsch hat die Gruppenleitung von Gesa Stieneker-Intemann übernommen – und musste jetzt auch noch eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Gardemajor Malte Bross hat sich die rechte Hand gebrochen und muss für mindestens fünf Wochen einen Verband tragen. Hebefiguren, wie sie für die Grüne Garde typisch sind, gehen deshalb zurzeit gar nicht. „Wir haben unseren Tanz komplett umgestaltet“, erklärt die Trainerin. „Jetzt proben wir zwei Varianten für den Büttenabend, damit wir auf alles vorbereitet sind.“

Ohne schwerwiegende Verletzungen ging indessen beim TV Falkenburg die Sportabzeichen-Saison zu Ende. Am Sonnabend wurden bei Kaffee und Kuchen im Vereinsheim die Urkunden und Abzeichen übergeben. Von 52 erfolgreichen Teilnehmern in der Jugend (davon 36 mit Gold) und 68 Erwachsenen, die die Prüfung bestanden hatten (51-mal Gold), waren aber nicht alle anwesend. Auf zusammen stolze 200 Sportabzeichen brachten es in diesem Jahr zwei Ehepaare, die schon ganz lange dabei sind: Gisela und Werner Podleschny (43. bzw. 63. erfolgreiche Prüfung) sowie Inge und Heinz de Groot (45- und 49-mal).

Ebenfalls eine zweistellige Wiederholung des Sportabzeichens schafften Britta Breithaupt, Carmen Hezemans und Silke Jehlicka (alle zehn), Silvia Braunisch, Birgit Timmermann und Karen de Groot (alle elf), Birlit Mühlenfeld und Michael Pilk (beide zwölf), Anja Wessels (15), Maike Breithaupt, Carmen Mönning und Ingrid Schmidt (alle 17), Margit Wachtendorf (18), Diana Garde und Inke Meyerholz (beide 19), Regina Koschewa (21), Georga Papesch (24), Bernd Logemann (34), Margret Breithaupt (38], Gisela Meyerholz (40) und Inge Breithaupt (41).

Fünfmal und öfter bei der Jugend erfolgreich waren Shania Hotten und Finn-Luca Jacobs (beide fünf), Sophie Adermann und Svenja Goedeke (beide sechs), Pia Drieling, Marten Mönning und Johanna Struthoff (alle sieben), Greta Rössing und Kathleen Sündermann (beide acht), Imke Garde und Luka Peters (beide neun), Hanna Tönjes (zehn), Inken Mönning und Pia Plate (beide elf) sowie Daniel Pieper mit der zwölften Wiederholung.

Ohne Wiederholungen kam am Sonntagabend der Auswahlchor des Posaunenwerks der ev-luth. Landeskirche Oldenburg aus. In der Ganderkeseer St. Cyprian- und Corneliuskirche spielte das zehnköpfige Ensemble Werke aus der deutschen Romantik, unter anderem von Mendelssohn, Rheinberger und Brahms – Musik, die „die schützende Hand Gottes uns vor Augen führt“, wie Chorleiter Christian Strohmann sagte. Kreiskantor Thomas Ahlrichs hatte zuvor die gut 80 Zuhörer in der Kirche begrüßt. Am Ende des Kirchenjahres, am Abend des Ewigkeitssonntages, so versprach er, sei nun Musik zu hören, „die wie ein Balsam wirken kann“.

Weniger fürs Ohr, aber viel fürs Auge und fürs Herz wurde am Freitag in der Bookholzberger Kindertagesstätte Sonneninsel geboten. Zum Lichterfest hatten die Erzieherinnen gemeinsam mit Kindern und Eltern die Räume mit verschiedenen Leuchtelementen, Laternen und Kerzen verziert. Auch die Aktionen wie Turnen im Schwarzlicht, Lichtertanz und Schattenspiele wurden dem Motto des Nachmittags gerecht. „Alle Kolleginnen haben sich etwas ausgedacht“, freute sich Kindergartenleiterin Edith Ohlenbusch über das abwechslungsreiche Programm. Abschließender Höhepunkt war am frühen Abend ein Auftritt eines Vaters: Gerhard Eekhoff zeigte seine Künste als Feuerschlucker – natürlich verbunden mit dem dringenden Appell an die Kinder: Nicht nachmachen!

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.