Am Samstag erreichte die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen eine ungewöhnliche Anfrage. Der Vaters von Charlotte meldete sich per Facebook, denn seine fünfjährige Tochter hatte eine Idee. Nach den letzten Tagen und Einsätzen hat sich das Mädchen gedacht, dass sie sich gerne bei der Wildeshauser Feuerwehr bedanken möchte. Pressewart Daniel Engels: „Dafür bat sie ihren Papa, uns zu schreiben. In der Anfrage teilte er mit, dass Charlotte gerne Eis von ihrem Taschengeld kaufen möchte, um damit den Kameraden für den Dienst und Einsatz bei den hohen Temperaturen zu danken.“

Eine solch süße Geste konnten die Kameraden natürlich nicht ausschlagen. Björn Dietz und Kai Strömer machten sich auf den Weg zum Feuerwehrhaus, der Vater von Charlotte wurde informiert und man traf sich vor Ort. Charlotte hatte eine große Packung Eis mitgebracht und überreichte diese mit lieben und dankenden Worten an die Kameraden. Die revanchierten sich mit einer Führung durch das Feuerwehrhaus und der Begutachtung der Fahrzeuge.

Als kleines Dankeschön erhielt Charlotte von der Feuerwehr einen kleinen Teddybär. Strömer erklärte ihr dazu, dass diesen Trost-Teddy sonst nur Kinder bekämen, die bei Einsätzen betroffen oder verletzt sind. Daniel Engels: „Es war eine tolle und schöne Geste, die uns da von Charlotte erreicht hat und wir alle sind noch immer begeistert von dem Mut und der Idee.“ Zu der Ferienpassaktion der Jugendfeuerwehr am Samstag, 4. August, am Feuerwehrhaus in Wildeshausen wurde Charlotte auch gleich eingeladen.

In den sozialen Netzwerken stieß ihre Aktion auf große Begeisterung. Mehr als 670 Likes standen schon am Sonntagabend unter dem Artikel auf der Facebook-Seite der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen.

Landwirtschaft, wie sie früher einmal funktionierte, brachte die Ferienpassaktion des Trecker-Veteranen-Clubs Lüerte am Samstagnachmittag 30 Mädchen und Jungen näher. Treffpunkt war, wie in den Vorjahren auch, der Hof Brengelmann in Lüerte. Der Trecker-Veteranen-Club hatte alles vorbereitet. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten die Ferienpasskinder ihre helle Freude an den Aktionen rund um das Motto „Landwirtschaft wie vor 65 Jahren“.

Während auf dem Hof zahlreiche Aktionen wie das Besenbinden, Taudrehen, Nageln auf dem Holzbalken und das abschließende Waffelbacken anstanden, war natürlich der Höhepunkt die Fahrt zum Kartoffelacker. Aufgeteilt in verschiedene Gruppen ging es mit dem Kremser zum Acker am Lehmkuhlenweg. wo die Kartoffeln mit einem Oldie-Traktor gerodet wurden. Für die Kinder der Zeitpunkt, mit Netzen bewaffnet die Erdfrüchte per Hand aufzulesen und mit nach Hause zu nehmen. Ein Spaß auch für Jannis, Tiarda und Micki. Immer vorneweg hatten sie schnell den Blick für die dicksten Kartoffeln, die dann auch verstaut wurden. Aber es war genug für alle da.

Elf Kinder haben am Samstag an der Ferienpassaktion der Jugendfeuerwehr in der Gemeinen Dötlingen teilgenommen. „Angesetzt haben wir einen Schnupperdienst“, erklärte Jost Poppe. Vom Treffpunkt beim Feuerwehrhaus in Neerstedt ging es mit den Feuerwehrfahrzeugen zum „Einsatzort“. Das war die Rehtränke in Rhade. „Ziel ist es, eine Wasserversorgung zu legen und aufzubauen. So können die Kinder am besten einen Eindruck von Feuerwehrarbeit erhalten“, betonte der Jugendfeuerwehrleiter weiter. Tatsächlich stand hinter der Ausrichtung der Ferienpassaktion auch der Wille, etwas für die eigene Nachwuchsarbeit zu tun. Denn Feuerwehrleute können es in einer Wehr nie genug werden. Mit von der Partie waren auch drei Jugendfeuerwehr-Mitglieder und neben Poppe die Feuerwehrleute Maik Cording und Patrick Köhrmann.

War das ein Leben am späten Freitagabend auf vielen Straßen in Wildeshausen bei hohen Temperaturen! Die Sonne war längst untergegangen, und doch schauten die Menschen fortwährend gen Himmel. Die totale Mondfinsternis war auch in Wildeshausen das Ereignis. Selbst auf dem Marschweg waren beispielsweise gegen 22.30 Uhr noch viele unterwegs, um den Blutmond zu sehen – und wenn es ganz gut lief – auch den leuchtenden Mars. Dafür war die Brücke beim Nieberdingweg eine gute Stelle. Dabei wurde auch oft zur Fotokamera gegriffen. Ein schönes Bild vom Mond schickte die 15-jährige Wildeshauserin Saskia Himmel per Mail der NWZ. Sie steckte dazu eine Kamera auf ein Spektiv (30-fache Vergrößerung), das der Mutter gehört. Damit gelangen ihr gegen 23 Uhr beeindruckende Aufnahmen, aufgenommen in der Dittmarstraße nahe der Innenstadt.

Waren es im vergangenen Jahr die Regengüsse, die immer wieder die Gemüter erhitzten, standen diesmal beim Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Brettorf die tropischen Temperaturen in der Diskussion. Am Feuerwehrhaus Brettorf hatten die Blauröcke alles für einen zünftigen Abend vorbereitet. Dann zog die dunkle Wolkenwand auf. Gewitterböen drohten, das Zelt mit Grill und Speisen in die Luft zu heben. Doch am Ende ging alles gut. Der große Regenguss blieb auch aus. Dafür kühlte es gehörig ab. Nach den vielen tropischen Nächten war das für die meisten eine Erleichterung. Damit hatten Ortsbrandmeister Dirk Wilkens und sein Team die vielen Vorbereitungen nicht umsonst gemacht. Nach und nach trafen die Brettorfer ein, um zu essen, etwas zu trinken und vor allem Klönschnack zu halten.

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