Region Windkraftanlagen stellen eine der zukunftsträchtigen Möglichkeiten der grünen Stromgewinnung dar, jedoch hat diese auch ihre Nachteile, wie Gefahren für die Tierwelt. Vögel gelten als gefährdet, da sie während des Fliegens von den Rotorblättern getötet werden können.

Laut Zahlen des Michael-Otto-Institus in Schleswig-Holstein erliegen 100 000 Vögel pro Jahr den Windkraftanlagen. Besonders hierzulande seien Vögel aufgrund der erhöhten Zahl an Windkraftanlagen in Gefahr. Jedoch werden diese Vögel nicht in Stücke gerissen, sondern werden von einem Rotorblatt tödlich getroffen.

Die Zahl der umkommenden Fledermäuse wird ähnlich hoch geschätzt. Sie sterben aber nicht wie die Vögel an den Rotorblättern direkt, sondern an dem Unterdruck in der Nähe der Rotoren. Dieser Unterdruck führe dazu, dass die feinen Blutgefäße reißen. Starke innere Blutungen und eine gehinderte Versorgung der Körperteile mit Nährstoffen seien hierbei die auftretenden Todesursachen.

Die Opfer der Tierwelt durch Windkraftanlagen scheinen gering, wenn man errechnet, dass pro Windkraftanlage in einem Jahr nur zwei Vögel sterben. Trotz alledem sollten Brutplätze und Habitate von Vögeln und anderen lärmempfindlichen Tieren bei der Planung neuer Windparks in Betracht gezogen werden. Hier gilt es Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

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