Nicht nur selbst feiern sondern auch anderen Menschen eine Freude bereiten, dazu hat sich der Abschlussjahrgang des beruflichen Gymnasiums Wirtschaft Oldenburg nach dem Abiball entschieden. Für ihre Spende von 1001 Euro haben Abiturienten das Projekt „Kinderhaus Frieda“ in Lomé, Togo, auserkoren.

„Dort sollen beispielsweise zwei Zimmer renoviert werden, in denen die älteren Schüler untergebracht werden können, damit sie sich in Ruhe auf ihren Abschluss vorbereiten können“, sagt Jutta Hartrampf, die dem Arbeitskreis Hude/Delmenhorst angehört.

„Wir haben vor gut 13 Monaten angefangen, Spenden zu sammeln“, sagt der 19-jährige Huder Jan Steffgen. Durch Sponsoren und ehrenamtliche Arbeit im Jahrgang seien so mehrere Tausend Euro zusammengekommen. Das Geld floss zunächst in Abschlusspartys des Jahrgangs und in den Abiball. Doch auch nach dem Abiball war noch Geld übrig. Dieses wollten die jungen Erwachsenen nun nicht einfach verprassen.

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Jan Steffgen war früher an der Peter-Ustinov-Schule in Hude. Dort hätten die Schüler schon einmal eine Spendenaktion für das Kinderhaus Frieda organisiert.

Im Abschlusskomitee des Jahrgangs, bestehend aus Larissa Cordes, Charleene Löwe, Jan Steffgen, Kyra Hüper, Roxana Sulligovski, Kristina Schmidt, Jennifer Stang, Lukas Köhl, Maria Koczy und Patrick Janzen, waren die Mitglieder von dem Projekt begeistert, „und so waren wir uns schnell einig, dass das Geld dorthin gehen soll“, erzählt Jan Steffgen. Ihnen sei vor allem wichtig gewesen, eine Organisation zu unterstützen, in der ehrenamtlich gearbeitet wird, sagt er.

„Unser Dank geht vor allem an die Sponsoren. Die ersten 200 Euro haben wir von der Firma Elektromechanische Schaltsensoren bekommen, ohne die hätten wir gar nicht starten können“, sagt der Abiturient. Besonderer Dank gebühre auch der Familie Burgdorf. „Bei unserer Party im Fassboden hat Burgdorf auf die Raummiete verzichtet und uns sogar an den Einnahmen beteiligt“, erzählt Jan Steffgen.

Eine weitere Spende wollen die Abiturienten an eine gemeinnützige Organisation in Oldenburg geben. Wohin genau steht noch nicht fest.

Sicher ist jedoch, dass der Jahrgang auf Nachahmer hofft. „Wir würden uns freuen, wenn sich andere Jahrgänge ähnlich engagieren und unserem Vorbild folgen“, sagt Jan Steffgen.   

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