Bookholzberg /Falkenburg Ein großer gelber Container stand neben der evangelisch-methodistischen Kirche in Bookholzberg. Im Laufe des Sonnabendvormittags füllte er sich immer mehr: Holzreste, blaue Säcke mit Müll und sogar ein Eimer mit Farbe landeten in dem Container. Und dennoch hatte Tanja Wawrzinek vom Orts- und Heimatverein Bookholzberg-Grüppenbühren den Eindruck, dass diesmal nicht ganz so viel Müll zusammenkam wie in den Vorjahren.

„Tatsächlich ist Bookholzberg weniger vermüllt als in den anderen Jahren“, sagte die Kassenwartin des Vereins. So fanden sich weder Sperrmüllhaufen noch Papierstapel. Stattdessen wurde jede Menge kleiner Plastikmüll eingesammelt. Etwa 70 Helfer, darunter zahlreiche Kinder aus der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW Hude-Bookholzberg und der Pfadfinder-Gruppe „Moorfüxe“, rückten dem Abfall zu Leibe. Allerdings würde sich Tanja Wawrzinek wünschen, dass sich mehr Bürger am Aufräumen beteiligen: „Es funktioniert nur durch das Engagement der Vereine.“

Dann kamen auch noch Horst Auffarth, Fred Paradies und Werner Grapel, die sich seit Jahren in Grüppenbühren an der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligen. Die drei Helfer brachten Kränze mit, die vom Volkstrauertag her noch auf den Gedenkstätten gelegen hatten. Außerdem fanden sie an einem Windrad unter anderem einen Kanister mit Altöl. „Dort lag ein ganzer Frontlader voll Müll“, sagte Paradies. Nach der Aktion stärkten sich die Helfer beim Mittagessen in der Kirche am Friedensweg, der Container wird vom Kommunalservice Nordwest abgeholt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Am Nachmittag trafen sich auch auf dem Falkenburger Dorfplatz fleißige Müllsammler. Unter der Regie von Ortsverein Falkenburg-Habbrügge und Jugendfeuerwehr räumten Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor allem in den Außenbereichen auf. In den Siedlungen und Gärten würden die Anwohner das übernehmen, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Hakkel. Die freiwilligen Helfer folgten auch den Spuren der Kohlfahrer, die in den Wintermonaten zu den Gasthöfen in der Region unterwegs sind. Jedes Jahr werden in Falkenburg Flaschen und Becher eingesammelt, die die Kohltouren hinterlassen haben. „Das war wieder jede Menge. Es ist nicht weniger geworden“, sagte Jürgen Hakkel. Er appellierte an die Kohlfahrer, den Müll in ihren Bollerwagen wieder mitzunehmen.

Insgesamt wurden in Falkenburg etwa drei Kubikmeter Müll gesammelt, darunter auch eine alte Euro-Palette. „Aber es war nichts Spektakuläres dabei, sondern viel Kleinkram“, sagte der Vorsitzende des Ortsvereins.

Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.