HATTERWüSTING Dank der Aufmerksamkeit einer Nachbarin konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Sie hatte beim Spaziergang am Freitagabend Rauch in der Küche eines Einfamilienhauses in der Chemnitzer Straße in Hatterwüsting bemerkt. Sofort alarmierte die aufmerksame Nachbarin die Feuerwehr. Ihr Ehemann holte den Bewohner, der sich im Wohnzimmer aufgehalten hatte, aus dem verrauchten Hause. Beide wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum nach Oldenburg gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchhatten, die gegen 20.45 Uhr alarmiert wurde, war sofort zur Stelle. Von außen wurde ein großer Löschangriff gestartet. Drei Trupps unter schwerem Atemschutz drangen in das Haus ein. Allerdings ließ sich der Brandherd nicht sofort lokalisieren, wie Einsatzleiter Klaus Engelbart später erläuterte. Feuerwehrleute kletterten über die Garage auf das Dach und entfernten Pfannen oberhalb der Küche. Noch immer drang Rauch aus dem Haus. Schließlich brachte Gemeindebrandmeister Horst Schwindt die Wärmebildkamera. Damit wurden weitere Glutnester in der Zwischendecke lokalisiert. „Dort ist noch eine enorme Hitze“, so Schwindt.

Die Feuerwehrleute öffneten mit Motorsäge und Axt die Decke. Das Feuer hatte bereits die Holzbalkenlage erreicht, erklärte Engelbart. „Wir sind rechtzeitig eingetroffen und haben Schlimmeres verhindert.“

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