Landkreis Die Hilfeleistungen nehmen bei den Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Oldenburg einen immer breiterer Raum ein. Das hat der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Hattendorf (Hude) während der jüngsten Sitzung des Kreisfeuerwehrverbandes in Kirchhatten betont. Er untermauerte das mit den landesweiten Zahlen. 20 000 Brandeinsätze pro Jahr stünden 60 000 Hilfeleistungen gegenüber.

Zum Vergleich: Die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen rückte 2015 zu 67 Brandeinsätzen aus. Davon waren 31 Fehlalarme. Hinzu kamen 76 Hilfeleistungen wie Sturmschäden und Verkehrsunfälle.

In dem Zusammenhang ergänzte Kreisverbandsvorsitzender Peter Sparkuhl, dass die Einsätze auch immer anspruchsvoller würden. Weniger schön sei auch die bevorstehende Anhebung der Altersgrenze bei den Feuerwehren auf 67 Jahre.

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Landrat Carsten Harings hob mit Blick auf 2016 positiv den Ehrenamtstag in Melle hervor, bei dem Diane Febert (Ganderkesee) von Ministerpräsident Stephan Weil für ihr Engagement ausgezeichnet wurde. Seit 1997 ist sie Schriftwartin der Kreisjugendfeuerwehr, 2002 übernahm sie das Amt der zweiten stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartin. Bei der Organisation von Zeltlagern, Tagesfahrten und den Diensten der Kreisjugendfeuerwehr habe sie sich immer intensiv eingebracht.

Kein schöner Moment in diesem Jahr war es für Harings, als die Feuerwehr Wardenburg beschuldigt worden sei, ein nicht einsatztaugliches Boot zu verwenden. „Solche Aussagen verurteile ich auf das Schärfste“, so Harings.

Hattens Bürgermeister Christian Pundt sagte, dass das Ehrenamt nicht hoch genug bewertet werden könne. Müsste eine Gemeinde eine Berufsfeuerwehr stellen, würden die Kosten immens steigen.

Den 16 Jugendfeuerwehren und drei Kinderfeuerwehren im Landkreis geht es gut, berichtete Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon. Im kommenden Jahr findet das nächste Kreiszeltlager mit circa 450 Teilnehmern in Mentzhausen in der Gemeinde Jade statt. Dort werden auch 50 Gäste aus dem polnischen Partnerlandkreis Nowomiejski dabei sein.

Für den aus Altersgründen ausgeschiedenen ersten stellvertretenden Kreisbrandmeister Gerd Wiechmann hatte Mietzon eine Überraschung parat. Er verlieh ihm die Floriansmedaille der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Seit 2005 war Wiechmann stellvertretender Kreisbrandmeister. Das Amt als Leiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee hat er noch länger inne. Er habe die Arbeiten der Jugendfeuerwehren immer sehr unterstützt.

Der zweite stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle hatte für seinen neuen Amtskollegen Frank Hattendorf ebenfalls eine Überraschung parat. Er beförderte ihm zum Abschnittsleiter.

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