Wildeshausen Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen ist in diesem Jahr 25 Jahre alt. „Ganz im Zeichen dieses Jubiläums steht in diesem Jahr unsere Feuerwehr“, hob Stadtbrandmeister Helmut Müller dazu bei der Feierstunde am Himmelfahrtstag vor den Kameradinnen und Kameraden der beiden Ortswehren Wildeshausen und Düngstrup im Lehmkuhlenwald hervor.

Der traditionelle Ausmarsch am Himmelfahrtstag war Gelegenheit für den Stadtbrandmeister, Rückblick zu halten und die anstehenden Ehrungen vorzunehmen. Dazu gehörte auch die Auszeichnung von Heike Kosten, Markus Gramberg, Oliver Rosemeier, Sven Cordes und Torsten Pooch. Sie sind allesamt Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr vor 25 Jahren. Sie erhielten neben der Urkunde das Feuerwehrehrenabzeichen. Gefeiert wird zu diesem Anlass vom 28. bis 30. Juni der Landesjugendfeuerwehrtag in Wildeshausen. Außerdem geht es im Sommer für eine Woche ins Zeltlager nach Hooksiel.

Zuvor hatte sich der Stadtbrandmeister bei allen Feuerwehrmitgliedern bedankt. Auch wenn die Einsatzzahlen mit 172 etwas geringer als im Vorjahr ausfielen, seien die Wehren zu jeder Tag- und Nachtzeit gefordert. „Auch dann, wenn gefeiert wird und der Pieper plötzlich zum Einsatz ruft“, so Müller. 31709 Stunden seien in der Summe zum Wohl und Schutz der Bürgerinnen und Bürger geleistet worden.

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Neues Ortskommando

Außerdem erinnerte Müller an die Wahl des neuen Ortskommandos in Wildeshausen. Seit dem 1. März ist Lutz Ertelt Ortsbrandmeister; Werner Schunk fungiert als Stellvertreter. Sie treten in die Fußstapfen von Hermann Cordes und Conrad Kramer junior. Für deren geleistete Arbeit bedankte sich Ertelt jeweils mit einem Geschenk, das auch für die Ehepartner gedacht war. „Ihr habt in den vergangenen sechs Jahren unendlich viel für das neue Feuerwehrhaus gearbeitet, 1042 Einsätze geleitet und zusammen so 5705 Dienststunden geleistet. Werner Schunk und ich bedanken uns im Namen der ganzen Feuerwehr für diese ehrenamtliche Leistung“, betonte Ertelt.

Einen wichtigen Punkt in der Feuerwehrarbeit, der die Gemeinde und Kreise fordern wird, sprach Müller an. Es geht um die Hygiene nach Einsätzen. Kein Feuerwehrmann darf nach einem Einsatz mit Schadstoffen in ein Feuerwehrhaus, ohne die kontaminierte Einsatzkleidung abgelegt zu haben. Auch die Fahrzeuge müssen im Bedarfsfall gereinigt werden.

Auch Kreisbrandmeister Andreas Tangemann sprach dieses Thema in seinem Grußwort an. Er ging aber auch auf die Reform des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes ein. In der Hierachie erhalten die Feuerwehren mehr Selbstständigkeit. Ferner würden sie in den Katastrophenschutz mit eingebunden sein.

Geehrt wurden an diesem Morgen ferner langjährige Feuerwehrmitglieder. Der frühere Stadtbrandmeister Conrad Kramer ist seit 60 Jahren dabei. Dieter Schröder und Georg Ulrich bringen es auf je 50 Jahre Dienst für das Allgemeinwohl. Dafür erhielten sie Urkunde und Ehrenzeichen des Oldenburger Feuerwehrverbandes. Außerdem erhielt Heino Fastje die silberne Ehrennadel des Feuerwehrverbandes. Dazu eine gerahmte Urkunde zum Übertritt in die Altersabteilung mit Daten wie geleistete Dienststunden und mehr. Bei den anstehenden Beförderungen wurde Markus Gramberg zum Löschmeister ernannt. Theresa Schunk erhielt die Ernennungsurkunde zur Hauptfeuerwehrfrau und Steve Hense sowie Christoph Albers zum Hauptfeuerwehrmann. Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurden Jonas Thiel, Torben Dartsch und Dennis Fritsche. Zum Feuerwehrmann befördert und damit in die Feuerwehr aufgenommen wurden Adrian Brünger, Maik Ehemann und Sebastian Henke.

Wildeshauser Lied

„Es gibt nichts Schöneres, als am Himmelfahrtsmorgen das Wildeshausen-Lied zu hören“, eröffnete Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski sein Grußwort. Trotz langer Trockenheit hätten keine größeren Brände in 2018 beklagt werden müssen. Dennoch sei einmal mehr klar geworden, wie unentbehrlich die beiden Wehren für den Schutz der Bürger seien. „Die Feuerwehren sind gut ausgestattet. Ihr sollt wissen, dass Stadt und Rat immer hinter euch stehen.“ In seiner Funktion als Vorsitzender des Spielmannszuges begrüßte der Bürgermeister bei den Musikern Ehrenmitglied Rolf Desen, der 50 Jahre aktiv ist.

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