Wehnen „Mit Rücksicht auf die ärztliche Schweigepflicht“ gibt die Karl-Jaspers-Klinik keine öffentliche Stellungnahme zum Beschwerdebrief der Familie Böhland ab. Vorwürfe dieser Art würden generell sehr ernst genommen, teilen der Ärztliche Direktor Dr. Christian Figge und Pflegedirektorin Monika Jüttner auf Nachfrage der NWZ mit. Nach ihren Angaben gab es ein Gesprächsangebot an die Familie, das auf Zustimmung gestoßen sei. Nach NWZ-Informationen hat das Gespräch inzwischen stattgefunden.

Zur Frage, ob das Tourette-Syndrom des Patienten eine Pflege erschwert oder unmöglich gemacht habe, beruft sich die Klinik ebenso auf die Schweigepflicht. „Jedoch können wir sagen, dass dem Patienten Therapie, Pflege-, Versorgungs- und Betreuungsleistungen entsprechend dem aktuellen medizinischen Standard angeboten wurden.“ Die von den Eltern geschilderten Punkte seien bereits vom klinikinternen Beschwerde- und Qualitätsmanagement überprüft und bearbeitet worden.

Abschließend äußern die Vertreter der Karl-Jaspers-Klinik ihr Bedauern darüber, „dass die Familie sich bei der Behandlung ihres Sohnes nicht ausreichend eingebunden fühlte“.

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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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