Wardenburg Zu einer Tierrettungs-Aktion ist die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen in Benthullen auf Höhe des Saarländer Wegs gerufen worden: Ein Pferd war in einen Graben zwischen zwei Weiden gerutscht und hatte sich aus dem morastigen Boden nicht selbst befreien können. Mit 16 Einsatzkräften rückte die Freiwillige Feuerwehr Littel kurz nach sieben Uhr morgens aus und bat dann die Kollegen aus Achternmeer um Unterstützung, weil diese ein Tierrettungsgeschirr haben, mit dem das Pferd herausgehievt werden konnte.

„Der Graben ist dort tief und morastig, sodass das Pferd immer wieder versunken ist“, schildert Ralf Schwantje, stellvertretenden Ortsbrandmeister in Littel. Nach einer knappen Stunde hatte der Vierbeiner wieder sicheren Boden unter den Hufen. Wie lange das Pferd schon in dem Graben festgesteckt hat, ist unklar. „Bei dem Versuch, selbstständig wieder dort herauszukommen, ist es dem Pferd zwar gelungen, nach vorn zu robben – entsprechende Spuren waren über etwa dreißig Meter erkennbar –, es konnte sich aber nicht hochstemmen“, beschreibt Bernd Bruns, Leiter der Polizei in Wardenburg, die ebenfalls mit einer Streife vor Ort war.

Das Tier war von seinen Versuchen, sich selbst zu befreien, völlig erschöpft, ansonsten aber unverletzt.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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