Wardenburg Dicht an dicht quälten sich die Autos am Freitag durch Wardenburg und Tungeln – und das bereits den zweiten Tag in Folge. Schon am Donnerstag hatten Autofahrer für die rund zehn Kilometer lange Strecke von Wardenburg nach Oldenburg zeitweise eine Stunde und mehr gebraucht, und auch am Freitag sah es nicht viel besser aus. Der Grund war eine Vollsperrung der A 29 in Richtung Norden zwischen Wardenburg und Sandkrug am Donnerstag und zwischen Sandkrug und Oldenburg-Ost am Freitag.

An nahezu derselben Stelle hatten sich an beiden Tagen zwei fast identische Unfälle ereignet: Schwere Kranwagen waren in der Baustelle nach rechts von der Straße abgekommen, für die Bergung musste die Autobahn gesperrt werden. Die Unfallstellen lagen nur 800 Meter auseinander.

Grund für die Unfälle sei, so die Autobahnpolizei, dass der Verkehr aufgrund der Baustelle über den schmalen Pannenstreifen geführt werde. Für Fahrer von besonders breiten Wagen sei es dadurch sehr schwierig, die Spur zu halten und sich durch die enge Stelle zu manövrieren. Der Fahrstreifen war auf der A 29 auf drei Meter verengt worden – der am Freitag dort verunglückte Kranwagen ist laut Polizei ebenfalls etwa drei Meter breit. An beiden Tagen kam es glücklicherweise lediglich zu Sachschäden.

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