WüSTING Die Freiwillige Feuerwehr Wüsting bekommt ein neues Führungsduo: Der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Reiner Suhr (44) rückt zum Chef auf, neuer „Vize“ wird Frank Claußen (41). Beide Personalien wurden am Freitagabend von der Mitgliederversammlung beschlossen und müssen noch vom Gemeinderat am 15. Dezember bestätigt werden, ehe dann im Februar 2012 auch formal die sechsjährigen Amtszeiten von Suhr und Claußen beginnen können.

Reiner Suhr tritt die Nachfolge von Gerold Carstens an, der im nächsten Monat 60 Jahre alt wird. „Ich hätte noch zwei Jahre weiter machen können, aber nach mehr als 30-jähriger Mitarbeit im Gemeindekommando muss mal Schluss sein“, fand Carstens, der seit dem Jahr 2000 an der Spitze der Wüstinger Wehr steht. Zuvor war er 16 Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister gewesen. Dieses Amt übernahm vor elf Jahren dann Reiner Suhr, der Gerold Carstens nun ein weiteres Mal beerben wird. In geheimer Wahl votierten 44 von 48 stimmberechtigten Feuerwehrleuten für ihn, zwei stimmten mit „Nein“, zwei enthielten sich. „Das ist ein Super-Ergebnis“, freute sich Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf, der als Wahlleiter fungierte. Suhr bedankte sich für das Vertrauen und bekannte: „Mit so vielen Stimmen hätte ich nicht gerechnet.“

Ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte Frank Claußen, der 41 Ja-Stimmen erhielt. Es gab drei „Nein“-Stimmen, drei Enthaltungen, ein Stimmzettel war ungültig. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Claußen, der seit 24 Jahren der Feuerwehr angehört. Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Axel Jahnz, Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und der Vorsitzende des Kreisfeuerverbandes, Peter Sparkuhl. Jahnz freute sich über den „reibungslosen Übergang“ an der Feuerwehr-Spitze. Er dankte Gerold Carstens für die geleistete Arbeit und bezeichnete beide Neubesetzungen als sehr gute Wahl: „Die Wüstinger Ortswehr ist personell und ausstattungstechnisch prima aufgestellt. Wir können beruhigt in die Zukunft sehen.“

Neben Dankesworten erhielt Gerold Carstens auch eine Ehrung: Ebenso wie Enno Carstens, Heinz Emken, Helmut Schlötelburg und Gernold Rudolph verlieh ihm Bürgermeister Jahnz das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige Feuerwehr-Zugehörigkeit. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden auch die mittlerweile der Altersabteilung angehörenden Werner Grummer und Karl Wragge ausgezeichnet. Kreisverbandsvorsitzender Peter Sparkuhl steckte ihnen das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes ans Revers.

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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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