BOOKHOLZBERG Zwei Meter tiefes Wasser durchqueren oder bis zu zehn Tonnen an einem Drahtseil ziehen – für den dunkelblauen Gerätekraftwagen des Technischen Hilfswerks (THW) kein Problem. Weitere beeindruckende Details des Fuhrparks gab Hans-Nicklas Vogt vom Stab des Ortsverbands Hude-Bookholzberg den Freien Wählern Ganderkesee am Montagabend in Bookholzberg preis.

Was das Gefährt im Ernstfall – also bei Katastrophen und Großschadenslagen – leistet, erfragten die 15 Kommunalpolitiker ganz genau. Rund 230 000 Euro ist das Gefährt allein wert; die Ausstattung inklusive Tauchpumpen und Trennschleifer kostet noch einmal 100 000 Euro.

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Doch damit nicht genug: Vogt wurde knapp eine Stunde nach Eckdaten und Superlativen gelöchert– schließlich sollten bei diesem Abendtermin auch Aufgaben und Einsatzbereiche vermittelt werden. „Denn“, so erklärte Ulf Timmermann, der zugleich bei den Freien Wählern und auch Mitglied beim THW-Ortsverband ist, „es haben viele ortsansässige Bürger schon mal etwas vom THW gehört, wissen aber nicht genau, inwiefern sich das Werk von der Feuerwehr unterscheidet.“

Rund 80 freiwillige Helfer stehen dem THW im Einzugsgebiet zur Verfügung, darunter gibt es 40 Aktive, von denen vier weiblich sind. Einmal wöchentlich treffen sich die Aktiven; hinzu kommen Atemschutzausbildungen und zusätzliche Besprechungen – wie zum Beispiel beim Fasching um den Ring. Dann werden sie die Einfahrtsstraßen absichern.

Neue Fläche gewünscht

Deutschlandweit ist das THW mit rund 80 000 ehrenamtlichen Helfern als Behörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums gut aufgestellt.

Auf Christian Marbachs Frage, was denn die Lokalpolitik konkret für den THW-Ortsverband tun könne, antwortete Vogt: „Uns ein Grundstück für ein neues Dienststellengebäude besorgen.“ Der Ortsbeauftragte Niels Kähler weiß, dass die Räumlichkeiten auf 1000 Quadratmetern Gesamtfläche zu klein sind: „Hier können wir die Einsatzkleidung nicht deponieren, die Fahrzeuge stehen beengt. Außerdem hätte unsere Jugend auch gern einen eigenen Raum.“

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