Tungeln Es klafft immer noch ein Loch in dem 1845 erbauten Stallgebäude an der Oldenburger Straße 37 in Tungeln. Dort, wo am Freitagmittag ein 53-jähriger Autofahrer nach einem Schwächeanfall ins Mauerwerk gerast ist (die NWZ  berichtete), stützen Holz- und Metallstreben die Wände ab und decken dünne Bretter den Schaden notdürftig zu. Absperrbaken und Schilder signalisieren Radfahrern und Fußgängern, die andere Straßenseite zu benutzen.

Der Gesundheitszustand des Fahrers, der schräg gegenüber des Tungelner Kruges von der Fahrbahn abkam und in die Stallmauer fuhr, war auch drei Tage nach dem Unfall noch kritisch, wie es aus der Pressestelle der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch am Montag hieß. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf insgesamt 16 000 Euro geschätzt. Der Gebäudeschaden soll allein 8000 Euro betragen.

„Von der Versicherung war noch niemand da“, sagte am Montag Stallbesitzerin Gisela Baars. „Wir wollten gerade zu Mittag essen, als wir den lauten Knall hörten“, so Gisela Baars. Die im Stall beherbergten Kaninchen kamen ungeschoren davon.

Das Technische Hilfswerk Wardenburg, das von der Einsatzleitstelle gerufen wurde, kümmerte sich um die Sicherung des Gebäudes. „Wir waren mit 17 Leuten und drei Fahrzeugen vor Ort“, berichtet Enno Lankenau vom THW. Vier Stunden habe man benötigt, den Stall so zu sichern, dass er keine Gefahr mehr für den Verkehr darstelle.

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