AHLHORNN Die Situation am Ahlhorner Bahnhof hat sich entspannt. Zurzeit gibt es dort nach Ansicht der Polizei die Probleme in dem früheren Ausmaß nicht mehr. Jugendliche lungerten dort bei Dunkelheit herum. Reisende fühlten sich belästigt. Die Hinterlassenschaften waren ein Ärgernis. Die zuständige Bundespolizei erhöhte den Kontrolldruck. Offenbar mit Erfolg.

Es sei auch um die die Selbstgefährdung der Jugendlichen gegangen, wenn sie zwischen den Bahnsteigen herumturnten, so Arnold Schmock von der Bundespolizei bei einem Termin mit dem Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschuss sowie Vertretern des Präventionskreises und der Gemeindeverwaltung. Der erhöhte Kontrolldruck durch direkte Ansprache und Feststellung der Personalien zeigte Wirkung. Nicht zuletzt habe aber auch die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes dazu beigetragen, dass sich die Situation entspannt habe, hieß es. Das Areal sei jetzt freier einsehbar. Es seien mehr Lampen installiert worden. Transparenz und Übersichtlichkeit hätten den Aufenthalt für bestimmte Gruppen unattraktiv gemacht.

Anders stellt sich die Situation in dem kleinen Wäldchen hinter dem Ahlhorner Grundschulsportplatz dar. Offenbar ein beliebter Treffpunkt, durch den Bewuchs schwer einsehbar. Einfach das Wäldchen abzuholzen, sei nicht möglich, so Hartmut Steinmann vom Ordnungsamt. Eine Idee, wie wirkliche Abhilfe geschaffen werden könne, gebe es bislang nicht. Willi Niehoff, Chef der Ahlhorner Polizei, sprach von Auswüchsen in diesem Bereich. Scherben nach Saufgelagen seien keine Seltenheit. Die Polizei zeige im Rahmen ihrer Möglichkeiten und auf Zuruf des Hausmeisters Präsenz. Seit der Kiosk am Lemsen geschlossen sei, sei es nicht mehr ganz so schlimm, so Ratsherr Samuel Stoll.

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Zurzeit ist die Witterung noch nicht dazu geeignet, sich länger im Freien aufzuhalten. Bei milderen Temperaturen ist ein neuralgischer Punkt auch die Bushaltestelle bei der LzO, wie Willi Niehoff von der Polizei berichtet. Dort gab es immer wieder Ärger mit trinkenden Gruppen. Passanten, die den dort sitzenden Leuten über die Füße steigen müssten, fühlten sich belästigt. Mittlerweile wurden die Sitze der Haltestelle abgebaut, um den Aufenthalt dort unattraktiv zu machen.

Beliebter Treffpunkt für junge Leute, um Musik zu hören und Alkohol zu trinken, ist offenbar auch der Dorfplatz an der Katharinenstraße. Nur im Moment gibt es dort witterungsbedingt keine Probleme, wie Willi Niehoff aus Sicht der Polizei feststellte. Den Platz baulich attraktiver zu gestalten, um mehr Aufenthaltsqualität für alle Bürger zu schaffen, ist eine Idee. „Je belebter ein Platz ist, desto geringer sind die unliebsamen Ereignisse“, so Niehoff. Auf jeden Fall sollte versucht werden, einen größeren Puffer zwischen der Sitzgruppe und den Wohnhäusern zu schaffen. Die FDP hat bekanntlich angeregt, einen Ideenwettbewerb zu starten, was den Dorfplatz angeht.

Wichtig sei für die Polizei, dass sie sofort informiert werde, wenn es Vorkommnisse gebe, hieß es.

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