Sandkrug /Sandhatten Wegen des Sturmtiefs Sebastian sind die Hatter Feuerwehren am Mittwoch zu 40 Einsätzen ausgerückt. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute und zwölf Fahrzeuge der Feuerwehren Sandhatten, Kirchhatten, Dingstede und Sandkrug im Einsatz.

Zum ersten Mal wurde eine Führungsstelle im Feuerwehrhaus Sandhatten eingerichtet. Dort waren Gemeindebrandmeister Stefan Heinke sowie Führungskräfte aller vier Ortswehren anwesend, berichten die Pressewarte Wiebke Eilers und Timo Nirwing. In Sandhatten liefen alle Einsätze per Mail auf, die bei der Großleitstelle in Oldenburg gemeldet wurden. Diese wurden dann koordiniert und an die Einsatzkräfte weitergegeben. Zweimal musste die Drehleiter aus Wildeshausen in Sandhatten helfen. Der Bahnverkehr wurde ab Oldenburg Richtung Osnabrück eingestellt, nachdem ein Triebwagen einen Baum mehrere Meter mitgezogen hatte.

Die Großleitstelle in Oldenburg alarmierte um 12:34 Uhr die Feuerwehr Sandkrug über Funkmeldeempfänger und Sirene, weil ein Baum im Sommerweg auf zwei parkende PKW gestürzt war. Personen kamen hier zum Glück nicht zu Schaden. Schnell konnte der Baum von den Kameraden beseitigt werden.

Kurz darauf folgte dann der nächste Einsatz. Am Borchersweg in Tweelbäke stürzte ein großer Baum um und versperrte die komplette Fahrbahn. Auch dieses Hindernis wurde mit einer Motorsäge schnell beseitigt, so dass die Fahrbahn bereits nach kurzer Zeit wieder frei war und der Verkehr wieder reibungslos fließen konnte. Bis in die Abendstunden mussten die Sandkruger Kameraden insgesamt 14 Einsätze abarbeiten. Darunter waren vor allem umgestürzte Bäume, die Straßen oder Zufahrten blockierten, Bäume, die auf Gebäude oder Straßen zu fallen drohten, und Bäume und große Äste, die bereits auf Gebäude gefallen waren.

Besonders betroffen war die Bahnstrecke Oldenburg-Osnabrück. Hier mussten die Kameraden gleich dreimal tätig werden. In Zwei Fällen erkannten die Lokführer die Gefahr rechtzeitig und konnten die Züge frühzeitig vor umgestürzten Bäumen zum Stehen bringen. In einem Fall wurde das Hindernis auf der Bahnstrecke zu spät erkannt. Die Nordwestbahn rammte einen auf den Gleisen liegenden Baum frontal. Personen kamen hierbei laut Feuerwehr nicht zu Schaden. Die Nordwestbahn wurde stark beschädigt. Der Zug, der aus Richtung Oldenburg kam, setzte seine Fahrt in Richtung Osnabrück nicht fort. Er fuhr langsam in Richtung Oldenburg zurück und blieb dort erst einmal stehen.

Nach diesem Zwischenfall wurde der Bahnverkehr bis zum Abend auf der Strecke eingestellt. Um 18 Uhr konnten sich alle im Einsatz befindlichen Kameraden am Feuerwehrhaus Sandhatten mit Essen und Trinken stärken. Um 19 Uhr waren dann alle Einsätze für die Feuerwehr Sandkrug abgearbeitet. Insgesamt waren die Sandkruger Kameraden 6,5 Stunden mit drei Fahrzeugen und 23 Kameraden im Einsatz.

Der letzte Einsatz der Kirchhatter begann um 19.10 Uhr. Auf der Munderloher Straße war ein Baum auf eine Garage gefallen, dabei wurde der Grünstreifen am Fahrbahnrand auf etwa fünf Metern aufgerissen.

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