KLEIN HENSTEDT In geheimer Wahl sprachen sich alle stimmberechtigten aktiven Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klein Henstedt dafür aus, dass der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Jens Bultmeyer für eine weitere Amtsperiode diese Funktion ausüben soll. Die Abstimmung wurde am Freitag auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf und Kreisbrandmeister-Stellvertreter Klaus Stolle durchgeführt.

Vorab berichtete Ortsbrandmeister Johann Neuhaus über die Einsätze und Übungsdienste der Henstedter Löschkräfte in den zurückliegenden zwölf Monaten. Sie mussten zweimal ausrücken, um einen Strohmietenbrand und einen Schlepperbrand zu löschen. „Von größeren Einsätzen blieben wir verschont", sagte Neuhaus. Um so ernster nehme man daher die Übungsdienste. Aktuell hat die Ortsfeuerwehr Klein Henstedt 29 aktive Mitglieder und zwölf Kameraden in der Altersabteilung.

In der vor sieben Jahren gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt gegründeten Jugendfeuerwehr sind nach Auskunft von Jugendwart Jürgen Buchholz elf Jugendliche aus Klein Henstedt. Mit Vivian Rohrig und John Hanke kamen bei der Versammlung noch zwei dazu. Sie waren anwesend und baten um Aufnahme, was einstimmig angenommen wurde.

Dass die kleine Feuerwehr in Klein Henstedt eine beachtliche Leistung erbringe, brachte Heiner Cordes zum Ausdruck, der als Ratsvorsitzender die Grüße der Samtgemeinde überbrachte. Lobende Worte kamen auch von Ilse Baumgarten als Vertreterin der Gemeinde Prinzhöfte. Die Feuerwehr-Führungskräfte Stolle und Wachendorf geizten ebenfalls nicht mit Worten der Anerkennung. Beide sahen aber generell Handlungsbedarf bei der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern. „Es ist wichtig, dass wir junge Leute ausbilden“, so Stolle. Besonders bei Einsätzen tagsüber mangele es an Atemschutzträgern, da viele auswärts arbeiten.

Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurde auf der Versammlung Jonas Klann, der in diesem Jahr mit Erfolg an einen Truppführerlehrgang teilnahm. Ausgezeichnet mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen für eine 25-jährige Dienstzeit im Löschwesen wurde Olaf Ropers. An Georg Fischer ging das Abzeichen für eine 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

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