KIRCHHATTEN Die Kirchhatter Wehr erhielt einen neuen Mannschaftstransportwagen. Das Vorgänger-Fahrzeug hatte bei einem Unfall Totalschaden erlitten.

Von Peter Biel KIRCHHATTEN - Am 28. Juli 1926 hatten sich im Gasthof Schnitker am Marktplatz in Kirchhatten 37 Bürger eingefunden, um die Freiwillige Feuerwehr Kirchhatten zu gründen. Daran erinnerte Ortsbrandmeister Klaus Engelbart in seiner Rede anlässlich der Geburtstagsfeier seiner Wehr am Samstagabend in der festlich geschmückten Feuerwehrhalle. Dazu begrüßte er Bürgermeister Helmut Hinrichs und Gemeindebrandmeister Horst Schwindt mit ihren Frauen sowie den Ausschussvorsitzenden Alfred Windeler und die stellvertretende Ordnungsamtsleiterin der Gemeinde Hatten, Silke Judwerschat. Er freute sich auch über die Delegationen der drei anderen Hatter Wehren aus Sandkrug, Dingstede und Sandhatten sowie eine Abordnung der Nachbarwehr aus Altmoorhausen.

Die Geschichte seiner Wehr ließ Klaus Engelbart im Telegrammstil Revue passieren. Er nannte mit Molkereibesitzer Heinrich Backhus, Schneider Wilhelm Diekmann, Landwirt Emil Böttcher, Tischlermeister Dietrich Barkemeyer, Zimmermannsmeister Peter Lüschen und Landwirt Erich Meyer die Feuerwehrführer der Jahre 1926 bis 1979, bis Rolf Börner das Amt übernahm und es 1997 ihm übergab. Auch langjährige Gemeindebrandmeister wie Johannes Suhrkamp (1933 bis 1945) und Hans Jürgen Wulf (1973 bis 1997) sind aus der Kirchhatter Wehr hervorgegangen. Börner und Wulf wurden für ihre besonderen Verdienste am Sonnabend mit Ehrenurkunden ausgezeichnet.

Aus 46 Kameraden besteht heute die Wehr in Kirchhatten, 16 Männer befinden sich in der Altersabteilung, und die im Mai 2001 gegründete Jugendfeuerwehr hat 14 Mitglieder. Aus dieser Nachwuchsgruppe im Alter von 10 bis 16 Jahren sind inzwischen schon zehn Jugendliche in den aktiven Dienst übernommen worden, freute sich der Ortsbrandmeister über die gute Arbeit der Betreuer um Ralf Blancke-Soares. „Aber gerade deshalb ist es notwendig, diesen Verlust für die Jugendwehr auch wieder auszugleichen“, so Engelbart, „und ich appelliere an unsere Kirchhatter Bürger, mit ihrem Nachwuchs sonnabends von 10 bis 12.30 Uhr einmal zum Feuerwehrhaus zu kommen, um sich die Jugendarbeit anzusehen.“

Helmut Hinrichs übermittelte Glückwünsche von Rat und Verwaltung sowie der befreundeten Feuerwehr aus Hatten im Elsass sowie der Wehr aus Leißling. Als Geburtstagsgeschenk hatte er eine besondere Überraschung parat. Als Ersatz für den vor zwei Monaten nach einem Unfall ausgefallenen Mannschaftstransportwagen fuhr mit Sirenenklang ein nagelneuer Ford Transit vor, der 18 600 Euro gekostet hat.

Ihren Geburtstag konnten die Wehrmitglieder diesmal allesamt genießen, denn niemand musste wie sonst am Grill oder am Ausschank stehen. Der Party-Service Radvan sorgte für die Beköstigung aller Festteilnehmer.

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