Wardenburg /Sandkrug Ein schwerer Verkehrsunfall in Sandkrug, zwei eingeklemmte Personen, die sich nicht alleine befreien können – ein ernstes Szenario, das nun Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Wardenburg gemeinsam mit den Maltesern Sandkrug probten.

„In Vorbereitung auf eine angesetzte Funkübung in Sandkrug erreichte uns kurz nach Ausrücken beider Bergungsgruppen des THW Wardenburg ein Funkspruch der Leitstelle Oldenburg“, schildert Jan Wiese, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des THW Wardenburg, den Beginn der Übung. „Einsatz für Heros Wardenburg, schwerer Verkehrsunfall in Sandkrug mit zwei eingeklemmten Personen im Fahrzeug, Malteser Sandkrug vor Ort, technische Hilfeleistung zur Rettung notwendig“, lautete die Mitteilung der Leitstelle.

So ging es mit Blaulicht und Martinshorn zur Unglücksstelle „Im Wiesengrund“ in Sandkrug. Dort angekommen habe man einen verunglückten PKW mit zwei Insassen vorgefunden, der vom Weg abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Die Sanitäter hatten bereits die Versorgung der „schwer verletzten“ Personen übernommen. Auch ein Ersthelfer, der beim Unfall vor Ort war und den Verunglückten Erste Hilfe leistete, wurde verletzt und in die Obhut der Rettungskräfte übergeben.

Die erste Aufgabe für den THW Wardenburg habe darin bestanden, die Einsatzstelle auszuleuchten. Im Anschluss habe der THW Rettungsschere und Spreizer bereit gehalten, um – nach Sicherung des Airbags und Abklemmen der Autobatterie – die Türen des Fahrzeugs sowie das Dach vorsichtig abzutrennen.

Nachdem dies geglückt war, wurden die „verletzten“ Personen dem Rettungsdienst übergeben. „Es war eine gut vorbereitete und überaus realitätsnahe Gemeinschaftsübung“, erklärte Wiese.

Bei der anschließenden Besprechung aller Helfer lobten Gerold Wulf, Ortsbeauftragter des THW und Stephan Opitz, Gruppenführer der ersten Bergung, unter dessen Leitung diese Übung stand, die Aktion: „Es geht uns hierbei vorrangig darum, bei solchen Einsätzen auftretende Ängste zu kontrollieren“, so Gerold Wulf bei der Manöverkritik.

„Es kommt uns nicht darauf an, der Feuerwehr die Aufgaben abzunehmen, sondern zu demonstrieren, welche technische Hilfeleistung vom THW im Bedarfsfall gestellt werden kann. Wir wollen die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen stärken.“

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