Dötlingen Die Gründung der Jugendfeuerwehr in der Gemeinde Dötlingen vor einem Vierteljahrhundert schlägt weiter bei den Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr durch. Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen galt es mit Torsten Fischer, Simon Schröder und Cord Wachtendorf drei Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. Auch Silke Bleckwehl wurde im Dötlinger Hof dieses Ehrenzeichen rückwirkend vom vergangenen Jahr verliehen.

Gewählt: (von links) Andree Suhr, Marvin Leutloff, Michael Castens, Maik Cording, Stefan Castens. BILD: Jannis Wilgen

Überraschung für Gemeindebrandmeister

Bei den Wahlen in Dötlingen wurden Michael Castens und Andree Suhr in ihren Positionen als Atemschutzgerätewart und Stellvertreter bestätigt. Ebenso wurde Maik Cording als Zeugwart wiedergewählt. Als neue stellvertretende Gerätewarte fungieren Arne Metzing und Marvin Leutloff. Zuvor hatte Lars Padeken dieses Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. Die Wahlen fielen einstimmig aus. Bei der Anhörung und Bestellung des Zugführers der Dötlinger Wehr blieb alles wie gehabt: Stefan Castens bekleidet das Amt weiterhin.

Auch Beförderungen standen auf dem Programm. Mark Depenbrock wurde zum Oberfeuerwehrmann und Kai Riethmöller zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Michael Castens und Sascha Henning dürfen sich fortan Oberlöschmeister nennen. Den Dienstgrad des Oberbrandmeisters darf künftig Dötlingens Ortsbrandmeister Torsten Fischer tragen. Für ihn selbst überraschend, wurde auch Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich befördert. Er ist Hauptbrandmeister.

Damit der Ehrungen nicht genug: Gustav Stasiak konnte sich über das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 50-jährige Mitgliedschaft freuen. Eine besondere Ehrung wurde Gerd Mittelstädt zuteil: Der 85-jährige erhielt unter Applaus das Abzeichen für 70-jährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen verliehen.

Im Jahresbericht betrachtete Ortsbrandmeister Torsten Fischer zunächst den Mitgliederbestand. Dieser verblieb durch jeweils zwei Ein- und Austritte konstant bei 49 Aktiven. Außerdem seien 17 Kameraden in der Altersabteilung. Für die Kinderfeuerwehr gelte weiterhin eine Warteliste, freie Plätze würden umgehend wieder aufgefüllt. Auch in 2016 traten wieder mehrere Mitglieder von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr über. Fischer dankte in diesem Zusammenhang Kinderfeuerwehrwartin Silke Bleckwehl und Herbert Aschenbeck sowie dem weiteren Betreuerteam für ihr Engagement. Über 600 Stunden kamen hier im vergangenen Jahr zusammen.

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Auf die Einsätze des Jahres 2016 rückblickend, resümierte Fischer, dass sich zwar die Zahl der Einsätze von 40 in 2015 auf 21 in 2016 nahezu halbiert habe, die Summe der geleisteten Einsatzstunden mit 812 im Vergleich zu 651 im Vorjahr jedoch gestiegen sei. Insbesondere die Brände bei Aschenbeck und auf Gut Altona seien hierfür verantwortlich. Er lobte dabei ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren. „Hier zeigt sich, wie wichtig die gemeinsamen Übungen, nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern auch mit der Feuerwehr Wildeshausen, sind“, so Fischer.

Insgesamt leisteten die Ortswehr Dötlingen und die Kinderfeuerwehr 5898 Stunden. Neben den regulären Übungsdiensten entfielen davon allein rund 550 Stunden auf die Teilnahme an Lehrgängen und Fortbildungen. Unter anderem hatten erneut mehrere Atemschutzgeräteträger das Brandhaus in Lemgo besucht.

Bürgermeister Ralf Spille sprach den Feuerwehrleuten in seinem Grußwort seinen Dank für die geleistete Arbeit im Namen aller Bürgerinnen und Bürger aus. Thore Güldner als neuer Vorsitzender des Feuerwehrausschusses schloss sich dem Dank des Dötlinger Bürgermeisters an. „Eure Arbeit ist nicht selbstverständlich und wir wissen, was ihr leistet“, betonte Güldner.

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