KIRCHHATTEN Die Ortswehr Kirchhatten hat zurzeit 45 Aktive. Die Jugendwehr nimmt wieder Zehn- bis 16-Jährige auf.

Von Peter Biel KIRCHHATTEN - Eine umfangreiche Tagesordnung mit 20 Punkten hatte Ortsbrandmeister Klaus Engelbart auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhatten abzuarbeiten, an der neben Bürgermeisterin Elke Szepanski Kreisbrandmeister Andreas Tangemann, Gemeindebrandmeister Horst Schwindt, der Leiter der Polizeistation in Sandkrug, Eckhart Stapel, sowie der Ratsvorsitzenden Siegfried Dose, die Ausschussvorsitzende Elga Spille und die Amtsleiterin Heike Kersting teilnahmen.

Engelbart würdigte die immense Arbeit, die Hermann Staffhorst und Ralf Wesemann bei der Erstellung des 244 Seiten starken Jahresberichts erbracht haben, das in Buchform jetzt schon zum 30. Mal vorgelegt wurde und nirgendwo seines Gleichen habe. Erfreulich sei der Anstieg der aktiven Feuerwehrleute zum Jahresende auf 48. Hiervon sind aber bereits wieder drei mit Erreichen des 62. Lebensjahres in die Altersabteilung übergetreten, die jetzt aus 20 Kameraden besteht. Die Warteliste für die Jugendwehr sei abgearbeitet, so dass wieder Zehn- bis 16-Jährige aufgenommen werden.

Auch über einen Unglücksfall mit dem Mannschaftstransportwagen berichtete der Feuerwehrchef. Bei einem Auffahrunfall erlitt das Fahrzeug Totalschaden, konnte aber schnell ersetzt und im Rahmen der Jubiläumsfeiern im Juli von der Wehr wieder übernommen werden.

Die Mitglieder aller vier Gruppen und der Altersabteilung haben im vergangenen Jahr über 8000 Stunden Dienst geleistet, dazu kommen noch fast 760 Stunden der Jugendwehr. Die Wehr wurde zu acht Brandeinsätzen im eigenen Löschbezirk sowie zu einer nachbarlichen Löschhilfe und sechs Hilfeleistungen gerufen. Besonders zu erwähnen sei der Brand eines abgestürzten Flugzeuges am Rande des Hatter Flugplatzes sowie ein Wohnungsbrand in Kirchhatten, bei dem der Tod einer Person zu beklagen war. Das in Kirchhatten stationierte Katastrophenschutzfahrzeug LF 16 TS war mit neun Mann Besatzung vom 8. bis 10. April beim Elbehochwasser in Dannenberg eingesetzt. Nach dem Bericht und den Grußworten der Gäste wurden unter dem Applaus der Kameraden Rudi Schnitker, Horst von Seggern und Lothar Lustig in die Altersabteilung „versetzt“.

Nachdem Vize-Ortsbrandmeister Berthold Lüschen sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte, wählte die Versammlung Jürgen Brumund als seinen Nachfolger.

Auch das Thema „Fahne in der Kirche“ stand auf der Tagesordnung. Mit deutlicher Mehrheit beschloss die Wehr, nicht mehr in geschlossener Formation und Fahne am Gottesdienst teilzunehmen.

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