Littel Zu insgesamt 22 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Littel im vergangenen Jahr alarmiert, davon waren elf Brandeinsätze und elf Hilfeleistungen. Dies bedeutet einen Einsatz-Rückgang von fast 30 Prozent. Das erklärte Ortsbrandmeister Tobias Hollmann auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag im Feuerwehrhaus in Littel.

Neben den Kameraden aus der aktiven Einsatzabteilung und den Feuerwehr-Senioren begrüßte Hollmann den stellvertretenden Bürgermeister Achim Grätz als Vertreter der Gemeindeverwaltung und des Rates. Ebenso freute er sich über die Anwesenheit von Kreisbrandmeister Andreas Tangemann sowie Gemeindebrandmeister Herwig Grotelüschen. Alle drei Gäste bedankten sich für die geleistete Arbeit im Jahr 2019 und freuten sich über den hohen Ausbildungsstand und die gute Kameradschaft in der Litteler Ortsfeuerwehr. Grätz, der selbst 30 Jahre lang Mitglied in der Feuerwehr war, zeigte Verständnis dafür, dass die Feuerwehren der Gemeinde Wardenburg stete Verbesserungen und Modernisierungen der Einsatzmittel einfordern, und er bedankte sich für die Geduld, wenn es dennoch in Teilen zu zeitlichen Verschiebungen komme. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Kommunalpolitik und Verwaltung verfügt die Freiwillige Feuerwehr Wardenburg und damit auch die Ortsfeuerwehr Littel über eine moderne Ausrüstung.

Auch der Landkreis investiere weiter in die Zukunft der Feuerwehren, berichtete Kreisbrandmeister Andreas Tangemann. Für die Kameraden aus Littel hat das laut Tobias Hollmann Auswirkungen: Für das Jahr 2020 stehe die Einrichtung des digitalen Einsatzstellenfunks und damit die Beschaffung vieler neuer Funkgeräte im Vordergrund.

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Die Freiwillige Feuerwehr Littel zählte im vergangenen Jahr 70 Mitglieder. 53 Kameraden gehören der aktiven Einsatzabteilung an, 17 Mitglieder sind bei den Feuerwehr-Senioren.

Zu den insgesamt 36 Übungsdienstabenden kamen noch weitere Ausbildungen in der Atemschutzübungsanlage in Ganderkesee und bei Lehrgängen hinzu. Die Senioren haben sechs Dienste durchgeführt. „Dennoch war es alles in allem ein entspanntes Jahr für die Litteler Wehr“, zog Hollmann Bilanz. Knapp 3000 Stunden Dienst wurden absolviert. Das ist ein leichter Rückgang zum Vorjahr, überwiegend begründet in der geringeren Anzahl an Einsätzen und deutlich kürzerer Einsatzzeiten. Waren es 2018 noch um die 780 Stunden, reichten 2019 insgesamt 409 Einsatzstunden aus. Die meisten Einsätze wurden am Wochenende gefahren, vor allem der Freitag war ein „Alarmtag“.

Erfreulich ist der Zuwachs an Blutspendern: 2019 konnten 184 Spender begrüßt werden – eine stolze Zahl für ein Dorf mit 450 Einwohnern.

Für 2020 sind bereits die Dienstpläne ausgearbeitet und Lehrgänge beantragt. Die ersten Sitzungen und Tagungen stehen auch schon fest. Ein Höhepunkt soll der Besuch der Fachmesse „Interschutz“ sein, die im Juni in Hannover stattfinden wird. Am Ende der Versammlung dankte Ortsbrandmeister Hollmann allen Kameraden für ihre Arbeit und die Kameradschaft. Er bedankte sich beim Ortskommando für die tatkräftige Unterstützung und beim Gerätedienst für den hervorragenden Zustand von Einsatzgerät und -fahrzeugen.

Die Kameraden Heino Martens, Nils Drechsel und Jannes Hegeler wurden aufgrund ihrer Leistungen mit einem kleinen Präsent geehrt.

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