Landkreis /Ahlhorn Immer wenn die Sonne im Frühjahr von Tag zu Tag ein Stück höher am Himmel steht, sind auch wieder die ehrenamtlichen Fahrer der Motorradstaffel der Johanniter auf der Autobahn 1 zwischen Holdorf und dem Autobahndreieck Stuhr unterwegs. „Das Wetter passt. Wir können die Saison 2019 eröffnen“, wie Ulrich Lobenberg, der zusammen mit Sven Wasmund zum Leitungsteam der Motorradstaffeln der Johanniter-Unfallhilfe in Ahlhorn leitet, vor eingeladenen Gästen betonte.

Auch für Johanniter-Dienststellenleiter Martin Gobert ist die Saisoneröffnung Anlass, Danke für den Einsatz im vergangenen Jahr zu sagen und stellvertretend einen Blumengruß an einen Fahrer zu überreichen. Mittlerweile neun ehrenamtliche Fahrer sind aktiv und auf den drei Maschinen der Staffel auf der A 1 unterwegs.

Neben den Partnern der Motorradfahrer tauschten sich am Wochenende auch Ronald Feist (Landkreis Oldenburg), Armin Soremba (Autobahnpolizei Ahlhorn) und die Ahlhorner Pastorin Christine Vieth aus.

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„Über Personalmangel brauchen wir uns keine Gedanken machen“, sagte Lobenberg. Maximal zwölf Fahrer werden gebraucht, um die seit 2018 drei Motorräder vor allem an den Wochenenden und in den Ferienzeiten optimal einsetzen zu können. Die Nachfrage sei groß. Zum Straßeneinsatz können im Bedarfsfall die Einsätze für den Katastrophenfall hinzukommen. Erst im vergangenen Jahr war dazu mit Unterstützung des Landkreises Oldenburg eine geländegängige Maschine angeschafft worden. Im Blickpunkt aller Fahrten stehe der Dienst am Nächsten. Ob bei der schnellen Hilfe vor Ort, bei Unfällen oder auch Beratungen und Hilfeleistungen verschiedenster Art: Immer sind die Johanniter-Fahrer, die von der Polizei über Funk geführt werden, schnell zur Stelle – vor allem bei Staus. Von Ostern bis Herbst 2018 legten die Fahrer auf den Maschinen rund 25 000 Kilometer zurück.

Damit auch die Fahrer der Motorradstaffel ein Stück behütet auf den verkehrsreichen Autobahnen unterwegs sind, überreichte Christine Vieth in ihrer Funktion als kommissarische Ortsverbandspfarrerin die kleinen grünen Engel, wie sie auch an Schulranzen der Erstklässler zu finden sind. „Die passen farblich hervorragend zur Motorradkluft“, scherzte die Seelsorgerin bei der Übergabe.

Zurzeit befindet sich eine der beiden reinen Straßenmaschinen in der Werkstatt. Kilometer kommen bei den Streifenfahrten im Jahr genügend zusammen. Doch pünktlich zu Ostern werden alle Maschinen wieder voll einsatzfähig sein. Dann heißt es wieder: Freie Fahrt für die Johanniter.

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