Ganderkesee „Wir erwarten, dass der Fasching um den Ring auch in diesem Jahr genau so friedlich und familienfreundlich abläuft wie in den vergangenen Jahren.“ Melissa Oltmanns, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, und ihre Kollegen arbeiten natürlich trotzdem wieder an einem Sicherheitskonzept für die Ganderkeseer Großveranstaltung. Die NWZ  hat bei Polizei, Deutschem Roten Kreuz, den Maltesern und dem Technischen Hilfswerk den aktuellen Stand der Planung abgefragt.

Polizei

Die Polizei geht aktuell von einer „abstrakten Gefährdungslage“ aus. Das bedeutet, so erklärt Melissa Oltmanns, dass es keine konkreten Hinweise zum Beispiel auf Anschläge oder Amokläufe gebe, man sich aber eingedenk der Vorfälle beispielsweise in München oder Berlin der besonderen Situation der Großveranstaltung durchaus bewusst sei.

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„Wir werden wieder mit einer erhöhten Polizeipräsenz vor Ort sein“, so Oltmanns. Wie viele Polizisten dies genau seien und ob zum Beispiel wieder die Bereitschaftspolizei Oldenburg im gleichen Maß wie im letzten Jahr im Einsatz sei, konnte die Polizei am Montag noch nicht sagen. „Wir wollen mit der Präsenz während des Umzuges aber keine Angst schüren“, betont die Sprecherin. Vielmehr gehe es darum, durch die Sichtbarkeit vor Ort auch ein Gefühl der Sicherheit zu geben. „Wir haben den Umzug ja schon immer begleitet“, so Oltmanns, „und werden auch in diesem Jahr wieder beim Umzug sowie bei der Verkehrssicherung tätig sein.“

DRK und MAlteser

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird auch in diesem Jahr wieder vor allem den Sanitätsdienst vor Ort stellen. „Insgesamt ändert sich wenig“, erklärt Andreas Strodthoff, 2. Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Ganderkesee, auf Nachfrage der NWZ. Geändert hat sich der Verbandsplatz, der in diesem Jahr wieder an der Pestalozzistraße und nicht mehr, wie in den vergangenen zwei Jahren, an der Urneburger Straße zu finden sein wird. Um die 100 Helfer vor und hinter den Kulissen hat das DRK für dieses Jahr mobilisiert. Während des Faschings-Umzuges werden wieder zehn Sanitäts-Fußgruppen unterwegs sein, hinzu kommen zwei Fahrradgruppen, zehn Fahrzeuge und zwei Notärzte. „Es hat sich bewährt, überall Einsatzkräfte zu haben, vor allem um lange Wege zu vermeiden“, so Strodthoff. Unterstützt wird das DRK Ganderkesee erneut von Einsatzkräften aus benachbarten Ortsverbänden. „Es ist aber immer ein Ortskundiger in jedem Trupp dabei“, betont Strodthoff.

Die Malteser aus Wildeshausen sind in diesem Jahr auch wieder mit ehrenamtlichen Kräften vor Ort, um das DRK zu unterstützen. Zudem kümmern sich die Malteser als neuer Betreiber um den Rettungsdienst. „Der Rettungsdienst ist aber ganz normal in Sollstärke besetzt“, so Roman Kaminski, Leiter der Notfallvorsorge.

THW

Auch das Technische Hilfswerk (THW) wird beim Fasching um den Ring wieder mit rund 65 Helfern vor Ort sein. Aufgabe des Technischen Hilfswerks ist vor allem die Besetzung der Absperrungen sowie das Freimachen der Zuwegung im Notfall, erklärt Arne Wiechmann, Pressesprecher des THW Hude-Bookholzberg.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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