Großenkneten Heino Scholz ist seit 50 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Großenkneten dabei. 25 Jahre füllte er in dieser Zeit den Posten des Gemeindesicherheitsbeauftragten aus. Für das halbe Jahrhundert im Dienst für das Allgemeinwohl hat er jetzt die Ehrenurkunde und das Abzeichen während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr bei Kempermann in Großenkneten erhalten.

Aus den Wahlen zum Ortskommando ging Christian Kläner als Nachfolger von Atemschutzgerätewart Boris Thoben hervor. Neuer Stellvertreter ist Marcus Schlömer für Kläner. Zum Presse- und Medienwart wählten die Großenkneten Feuerwehrleute Max Eilers neu. Er übernimmt das Amt von Sebastian Wolf.

„Das Jahr 2016 war für die Ortsfeuerwehr Großenkneten, bezogen auf die Anzahl der Einsätze, ein sehr ruhiges Jahr“, so Ortsbrandmeister Hendrik Behrends im Rückblick. Allerdings habe es einen belastenden Einsatz bei einem Suizidfall an der Gemeindegrenze zwischen Großenkneten und Wardenburg gegeben. „Dieser Einsatz ging besonders an die psychische Belastung der eingesetzten Kameraden. Direkt im Anschluss erfolgte eine Notfallseelsorge im Feuerwehrhaus Huntlosen“, hob Behrends hervor.

Zu elf Brandeinsätzen rückte die Ortswehr aus. Darunter zu einem Dachstuhlbrand, fünf Gebäudebränden (darunter auch Gut Altona in der Gemeinde Dötlingen), einem Schuppenbrand, zwei Pkw-Bränden, einem Flächenbrand und ins Rathaus aufgrund einer Alarmierung durch eine Brandmeldeanlage. Dazu kamen elf Hilfeleistungen. Zweimal Baumsägen, Bahnunfall, Verkehrsunfall auf der A1, Wasserrettung und eine Personensuche gehörten dazu.

Die Feuerwehrkameraden waren 417,5 Stunden bei den Brandeinsätzen im Dienst. Dazu kamen für die Hilfeleistungen noch einmal 223,5 Stunden. Insgesamt wurden 7666 Stunden in 2016 geleistet. Dazu wurden 298 Fahrten mit den vier Fahrzeugen der Ortswehr auf einer Gesamtstrecke von 11 365 Kilometern unternommen.

Sorge bereitet der Ortswehr die Mitgliederzahl der aktiven Kameraden. „Das ist ein gemeindeweites Problem. Wir haben in den vier Ortswehren der Gemeinde rund 200 aktive Kameraden. Das kann besonders am Tage zu Problemen führen, genügend Einsatzkräfte aufbieten zu können“, erklärte Gemeindebrandmeister Torsten Schnitger.

Ortsbrandmeister Behrends griff das Thema auf der Versammlung auf: „Die Mitgliederzahl sank jetzt auf 52. Drei junge Kameraden, die in 2015 aus der Jugendfeuerwehr übernommen wurden, sind 2016 leider ausgetreten. Diesem Trend müssen wir entgegenwirken.“

Dazu soll eine Werbeaktion in 2017 Erfolg und damit neue Kameradinnen und Kameraden bringen.

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