Feuerwehr
Pferd droht im Schlamm der Tonkuhle zu versinken

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Huntlosen Dramatische Rettungsaktion an der Huntloser Tonkuhle: Nach mehreren Versuchen ist es der Freiwilligen Feuerwehr Huntlosen am Freitagabend gelungen, ein Pferd aus einem schlammigen Untergrund zu retten. Das berichtet jetzt Feuerwehrpressewart Sven Jessen. Das Pferd hatte am Seeufer der Huntloser Tonkuhle die Standfestigkeit verloren und war in das Gewässer gestürzt. Die Reiterin hielt es nur noch am Halfter fest. In dieser Situation wurde der Notruf an die Feuerwehr abgesetzt. Rund 30 Kameraden in drei Fahrzeugen rückten gegen 21.30 Uhr zu der Tierrettung aus. Die Tonkuhle befindet sich im Anschluss an die Straße Alte Ziegelei.

Aufgrund der verzweifelten Versuche, sich selbst zu befreien, war das Pferd bis zur Bauchdecke in den schlammigen Untergrund eingesunken. „In Wathosen näherten sich die Feuerwehrleute behutsam dem Tier und sicherten es mit Schläuchen und Bandschlingen“, so Jessen. Dabei war es auch für sie schwierig, überhaupt Halt zu finden. Scheinwerfer wurden aufgebaut und störende Äste im Uferbereich entfernt.

Da Eile geboten war, versuchten die Feuerwehrleute zunächst das Tier bei den eigenen Befreiungsversuchen mit Muskelkraft zu unterstützen. Das Pferd konnte die steile Uferkante jedoch nicht gänzlich überwinden.

„Gut, dass wir uns entschlossen haben, parallel einen Teleskoplader von einem Sannumer Landwirt anzufordern“, sagte Einsatzleiter Rolf Meiners. Angesichts der nachlassenden Kräfte bewegte sich das Pferd nämlich mit der Zeit nicht mehr, so dass die Feuerwehrleute das Tier mit der Maschine vorsichtig aus dem See herausziehen konnten. Das Pferd wurde an die Halterin übergeben und durch eine Tierärztin untersucht.

Gegen 23.30 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ab.

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