Hude Egal ob LED oder Halogen, aufgesteckt oder am Rad integriert – „Licht ist in der dunklen Jahreszeit Pflicht“, sagt Zweiradmechaniker Marlon Stopinsek vom Huder Fahrzeughaus Heiko Schütte. Zu welcher Variante man aber greift, sei für die Sicherheit nicht relevant. „Es gibt Vor- und Nachteile. Bei einem Dynamo muss man ein bisschen kräftiger in die Pedale treten, wobei man einen Nabendynamo, wie er heutzutage meist verbaut ist, kaum merkt. Bei den Stecklichtern kann dafür der Akku oder die Batterie plötzlich leer sein“, erklärt er.

LED lohnt sich

Für mehr Helligkeit empfiehlt der Fachmann LED-Scheinwerfer. Im Gegensatz zu den Halogen-Strahlern sorgen sie für helleres Licht und weitere Sicht. „Früher waren LED-Scheinwerfer recht teuer, aber das hat sich geändert. Es lohnt sich immer mehr, die am Fahrrad anzubringen.“

Mittlerweile gebe es sogar Lichter mit Sensoren, die erkennen, wann es zu dunkel wird, um ohne Licht zu fahren. „Die gehen recht schnell an, so ist man eigentlich immer mit Licht unterwegs“, sagt der Mechaniker.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Pflicht ist seit diesem Jahr auch ein Standlicht, sagt Stopinsek – allerdings nur für hinten. „So wird man auch noch gesehen, wenn man zum Beispiel an einer Ampel stehenbleibt.“ Zusätzlich zum Rücklicht muss auch ein Rückstrahler, also ein Reflektor, hinten am Rad befestigt sein. Andere Reflektoren wurden dagegen abgeschafft. „Die Katzenaugen in den Speichen sieht man an neuen Fahrrädern nur noch selten“, sagt der Mechaniker und ergänzt: „Damit man auch von der Seite gut erkannt wird, sind mittlerweile Reflektorstreifen auf den Reifen. Die gehen nicht kaputt, und man kann sie nicht verlieren.“

Freiwillig aufrüsten

Zusätzlich zu den Pflicht-Vorkehrungen gebe es noch zahlreiche Möglichkeiten, das Fahrradfahren sicherer zu machen. „Es gibt Reflektoren, die man an den Speichen der Räder befestigen kann“, sagt Stopinsek. Auch Reflektor-Bänder für Hand- und Fußgelenke erhöhen die Sicherheit im Dunkeln – genau wie LED-Lichter am Fahrradhelm. „Besonders oft sind die an Kinderhelmen angebracht“, erzählt der Mechaniker.

Wie viel man freiwillig ans Rad anbringen möchte, um im Dunkeln besser gesehen zu werden, bleibt jedem selbst überlassen. Wer aber ohne Licht unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld. 20 Euro kostet es, wenn man ohne oder mit defektem Licht unterwegs ist – kommt eine Gefährdung dazu, sogar noch mehr.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.