Hude Der Standort an der Parkstraße 60, gegenüber vom Rathaus und der künftigen Rettungswache und von Polizei, Feuerwehr und DRK ist optimal. Der neu gegründete Ortsverband des Johanniter in Hude hat Mitte August damit begonnen, seine neuen Räume in unmittelbarer Nähe zum Huder Rettungszentrum herzurichten. Auf 230 Quadratmetern im ehemaligen Schuhgeschäft Schrittmacher, das im Ort umgezogen ist, wird die neue Dienststelle eröffnet.

Gründung im Februar

Der Ortsverband Hude der Johanniter-Unfall-Hilfe wurde am 17. Februar 2019 offiziell gegründet. Andreas Feige wurde ehrenamtlicher Ortsbeauftragter in Hude. Nachdem die Johanniter seit 2017 den Rettungsdienst in Hude fahren und im nächsten Jahr von ihrem Behelfsquartier an der Straße „Hinterm Reiherholz“ in die neue Wache im Huder Zentrum umziehen, war die Etablierung eines eigenen Ortsverbandes in Hude ein logischer Schritt.

Umbau abgeschlossen

Die Umbauarbeiten in der neuen Dienststelle der ehrenamtlichen Johanniter sind abgeschlossen. Im vorderen Bereich ist ein großer Ausbildungsraum entstanden. Es gibt Büros und einen kleinen Besprechungsraum. Die neuen Räume werden am Freitag offiziell eingeweiht, mit geladenen Gästen. Am Samstag, 23. November, ist dann die Bevölkerung von 11 bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer um den Ortsbeauftragten Andreas Feige stehen bei Kaffee, Tee, kalten Getränken und Keksen für Fragen zur Verfügung. „Zudem werden wieder die berühmten Johanniter-Waffeln gebacken, mit denen die Frauen und Männer um Andreas Feige schon bei der Huder Blaulichtmeile die Besucher verwöhnt haben“, verrät Stefan Greiber vom Johanniter-Medienservice.

Erste Hilfe und mehr

Laut Greiber ist der Ortsverband Hude der jüngste von insgesamt 21 Ortsverbänden im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe. Schwerpunkte des Ortsverbandes sind vor allem die Erste-Hilfe-Ausbildung und der Einsatz im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz. Hude ist Standort einer PSNV-Gruppe, einer Einheit der psychosozialen Notfallversorgung. Diese kümmern sich laut Andreas Feige bei Einsätzen um unverletzte Beteiligte und Zeugen wie Angehörige von Opfern und traumatisierte Ersthelfer. Zudem bringen sich die Huder Johanniter in die Regionalbereitschaft Weser-Ems ein und unterstützen bei Sanitätsdiensten auf Großveranstaltungen.

Begleitet wurden die Huder Johanniter in der Gründungsphase vom Ortsverband Ahlhorn, der sich schon fast 60 Jahre dem Dienst am Nächsten verpflichtet fühlt. Die Ahlhorner halfen beim Weg in die Eigenständigkeit. Jetzt gehe es darum, weitere Menschen zu gewinnen, die sich ehrenamtlich in Hude engagieren möchten, sagt Andreas Feige. Im ehrenamtlichen Bereich gebe es viele spannende Betätigungsfelder. Nachdem nun die Frage nach dem Domizil in Hude geklärt ist, soll es an die weitere inhaltliche Arbeit gehen. Geplant ist auch der Aufbau einer Betreuungsgruppe. Wer an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert ist, kann sich per E-Mail bei Andreas Feige melden (andreas.feige@johanniter.de) oder einfach mal beim Tag der offenen Tür am Samstag vorbeischauen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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