Hude Noch ganz frisch im ehrenamtlichen Bereich aktiv ist in der Gemeinde Hude der Ortsverband der Johanniter. In einem Gottesdienst im Februar schlug die Geburtsstunde des noch jungen Ortsverbandes, nachdem schon vor mehr als zwei Jahren der hauptamtliche Rettungsdienst in der Gemeinde von den Johannitern übernommen worden war. Hude ist damit der jüngste von insgesamt 21 Ortsverbänden der Johanniter im Regionalverband Weser-Ems, insgesamt engagieren sich in Weser-Ems bereits mehr als 1600 Frauen und Männer ehrenamtlich.

1. Huder Blaulichtmeile

Auf der 1. Blaulichtmeile stellen sich am Sonntag, 2. Juni, die in der Gemeinde Hude tätigen ehrenamtlichen Hilfsorganisationen und die Polizei vor. Von 11 bis 18 Uhr gibt es ein Riesenprogramm bei der Peter-Ustinov-Schule am Vielstedter Kirchweg. Siehe auch das ausführliche Programm auf einer Extra-Seite in dieser Ausgabe. siehe Seite 44

Der Huder Andreas Feige ist als Ortsbeauftragter nun dabei, den neuen ehrenamtlichen Zweig der Johanniter in Hude mit Leben zu erfüllen. „Wir wollen eine Ergänzung zu den bestehenden Diensten vor Ort bieten“, so Andreas Feige.

Als Ergänzung sehen die Johanniter dabei unter anderem die psychosoziale Notfallversorgung, der sie sich intensiv widmen. Dabei steht die seelische Betreuung von Angehörigen und Zeugen, von Unfallopfern und Rettungskräften nach besonders belastenden Einsätzen im Blickpunkt. Zwölf aktive Ehrenamtliche bereiten sich intensiv auf diese Tätigkeit vor.

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Neue Betreuungsgruppe

Geplant ist auch eine Betreuungsgruppe, die mit einem vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellten Lkw im Bedarfsfall anrückt und eine Notunterkunft mit bis zu 300 Betten errichten kann. Wenn zum Beispiel Evakuierungsmaßnahmen im Zuge einer Bombenentschärfung eingeleitet werden.

Helfer gesucht

Auch für diese Aufgabe werden noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer benötigt. „Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden“, so der Ortsbeauftragte. Der Dienst an der Gemeinschaft sei eine sehr ehrenvolle Aufgabe. Lehrgänge für Gruppenführer seien geplant sowie die Ausbildung von Sanitätshelfern. Auch der Jugendarbeit wolle man sich widmen.

Ansprechpartner ist Andreas Feige. Er ist am besten per E-Mail zu erreichen (andreas.feige@johanniter.de).

Am Sonntag, 2. Juni, nutzen auch die Johanniter die Blaulichtmeile der örtlichen Hilfsorganisationen in Hude, um sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit der Bevölkerung und Interessenten für die ehrenamtliche Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Es wird dort ein Rettungswagen ausgestellt und über die psychosoziale Notfallversorgung informiert. Die ehrenamtliche Motorrad-Staffel der Johanniter aus Ahlhorn wird am Sonntag ebenfalls in Hude vor Ort sein. Sie unterstützt zum Beispiel die Autobahnpolizei und hilft im Notfall Autofahrern, die im Stau stecken.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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