Hude /Altmoorhausen Sie haben 150 oder 200 PS unter der Haube. Im Innern der VW-Busse mit Allrad ist modernste Kommunikationstechnik zu finden. Am Mittwochabend fand die offizielle Übergabe von zwei neuen Einsatzleitwagen, kurz ELW, an die Freiwilligen Feuerwehren Hude und Altmoorhausen statt. Der Altmoorhauser Wagen ist stärker motorisiert, weil er auch den ebenfalls neu in Dienst gestellten Anhänger Einsatzhygiene ziehen muss. Zur Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Holger Lebedinzew gab es einen großen Bahnhof.

Die beiden neuen Einsatzleitwagen haben ihre ersten Bewährungsproben schon gehabt. Die Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Hude ist dank der neuen Fahrzeuge weiter gestärkt worden. Laut Bürgermeister Lebedinzew hat der Huder Einsatzleitwagen 89 000 Euro gekostet, das Altmoorhauser Fahrzeug kostete 93 000 Euro. Die Fördervereine der Feuerwehren haben wünschenswerte Sonderausstattungen finanziert. Dazu gehört auf dem Dach des Altmoorhauser Fahrzeugs zum Beispiel ein zusätzlich einschaltbares, sehr lautes Martinshorn, um bei Einsätzen auf der Autobahn, sich noch deutlicher Gehör verschaffen zu können bei der Anfahrt.

Auch Ausrüstung zur Verkehrssicherung ist an Bord und ein Notstromaggregat. Das Herzstück der beiden Fahrzeuge ist jedoch die Kommunikationszentrale. Hier kommt modernste Funktechnik zum Einsatz. Die Fahrzeuge verfügen über mobiles Internet. Die Feuerwehr ist so immer gut vernetzt. Wichtig ist schnelles Internet für viele Einsätze. Zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, bei denen eingeklemmte Personen befreit werden müssen. Die Feuerwehr gibt das Kennzeichen durch an die Leitstelle. Kurze Zeit später kann im Einsatzleitwagen vor Ort die betreffende Rettungskarte ausgedruckt werden, die genau für das Fahrzeugmodell aufzeigt, wo die Helfer mit Gerät ansetzen müssen, um sich und andere nicht zu gefährden.

Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf, seine Stellvertreter Jörg Schmidt sowie die Ortsbrandmeister Andreas Wicht (Altmoorhausen) und Heiko Zywina (Hude) dankten der Gemeinde für die tolle Unterstützung. Ein Dank ging auch an die Feuerwehrleute, die in die Planung der Ausstattung viel Freizeit investiert hatten. Es sind keine Fahrzeuge von der Stange, sondern in Sachen Ausstattung genau zugeschnitten auf die besonderen Anforderungen. Birte Meidl von der Öffentlichen Versicherung betonte, wie wichtig es sei, dass Feuerwehren gut und modern ausgerüstet seien. Die Öffentliche beteiligte sich mit 2000 Euro an den Anschaffungskosten.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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