Hude Es ist schon faszinierend, einmal in geballter Form zu sehen, wie viel ehrenamtliches Engagement es in der Gemeinde Hude im Blaulicht-Bereich gibt. Diese Meinung teilten viele Besucherinnen und Besucher. Zur ersten Huder Blaulichtmeile hatten die in der Gemeinde tätigen Hilfsorganisationen noch nicht einmal alle Fahrzeuge und Gerätschaften mitgebracht, die ihnen zur Verfügung stehen, wenn es darum geht, Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten oder zu schützen. „Super zufrieden“, zeigte sich am späten Sonntagnachmittag Hudes Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf mit dem enormen Zuspruch der Bevölkerung. Trotz der Tropenhitze herrschte den ganzen Tag über sehr viel Betrieb auf dem weiträumigen Gelände der Peter-Ustinov-Schule und auch im Schulgebäude.

„Wir wollen uns an diesem Tag präsentieren und vor allen Dingen mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Das ist gelungen“, so Hattendorf. Und auch Interesse wurde bei dem einen oder anderen geweckt, vielleicht selber aktiv zu werden. Denn Nachwuchs können alle ehrenamtlichen Hilfsorganisationen immer gebrauchen, wie Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew bei der Eröffnung der Meile feststellte. SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag schaute ebenfalls vorbei, um sich über das vielfältige Engagement der Helfer in Hude zu informieren.

Den ganzen Tag über gab es Vorführungen. Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände wurden gezeigt. Für die Kinder gab es viele Aktionen. Mit einem Laufzettel konnten sie Stempel an den Ständen sammeln und am Ende ein kleines Präsent mitnehmen.

Die Bürger hätten oft sehr gezielt Fragen gestellt, sagte Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf. Auch über den gerade erst vorgestellten „Kleinen „Feuerwehrhelfer“, eine Notfallkarte für die Haustür, in Hude entwickelt, sei man ins Gespräch gekommen. Höhepunkt war am Nachmittag eine gemeinsame Übung aller Beteiligten. Feuerwehr, DRK, Johanniter, THW und Polizei arbeiteten Hand in Hand bei einem simulierten Hausbrand mit mehreren verletzten Personen.

„Durch die Blaulichtmeile sind wir noch ein Stück weiter zusammengewachsen“, so der Gemeindebrandmeister. Es habe eine „super-tolle“ Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Organisationen gegeben, die diesen Tag so wunderbar vorbereitet hätten.

Dank sagte Hattendorf auch Schulleiter Nico Rettcher, der Gebäude und Gelände der Oberschule gerne zur Verfügung stellte. Die Schule nutzte die Gelegenheit, um sich ebenfalls ein wenig zu präsentieren. Die Gitarrenband der Schule sorgte zudem für gelungene musikalische Unterhaltung. Die Eltern der Oberschule hatten außerdem spontan mehr als 200 selbst gebackene Torten und Kuchen spendiert, die in der Caféteria zugunsten der Feuerwehr verkauft wurden. „Ein starkes Zeichen, dass man unsere Arbeit wertschätzt“, freute sich der Gemeindebrandmeister über diese Aktion. Dass trotz der Hitze so viele Menschen kamen, sah auch Lars Janßen. Chef der Polizeistation Hude, als Wertschätzung für das, was die ehrenamtlichen Hilfsorganisationen in der Gemeinde leisten. Die Polizei hatte den Aktionstag gerne unterstützt. Viele Kinder erkundeten den ausgestellten Streifenwagen und durften natürlich auch mal das Blaulicht anstellen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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