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HUDE Seit 1989 ist Heiko Henjes Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hude – bereut hat er das noch „keinen einzigen Tag“. Im Gegenteil: Er ist „stolz“ darauf, in Hude Chef einer Ortswehr zu sein, die „unglaublich motiviert“ ist und in der ein „gesundes Klima“ herrscht. Nur so sei es zu erklären, dass ein enorm großes Maß an Bereitschaft vorhanden ist, sich ehrenamtlich zu engagieren. Das spiegelt sich in der Zahl der in 2009 geleisteten Dienst- und Einsatzstunden wider: 13 254 Stunden stehen für die Huder Wehr zu Buche.

„Über einen Mangel an Arbeit konnten wir uns nicht beschweren“, sagte Henjes am Sonnabend während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Mit 26 Brandeinsätzen habe sich die Zahl in 2009 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als verdoppelt. Hinzu kamen 20 Hilfeleistungen, zwölf Brand- und Sicherheitswachen, 47 Dienst- und Übungsabende sowie 20 Lehrgänge. Vier Mal musste die Feuerwehr bei Fehlalarmierungen vergeblich ausrücken.

Erfolgreiche Wettkämpfer

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Erneut von sich reden gemacht hat die Wettkampfgruppe mit zwei ersten Plätzen beim Kreisfeuerwehrtag in Huntlosen und der damit verbundenen Qualifikation für die Teilnahme am Bezirksentscheid in diesem Jahr. Die Altersabteilung belegte Rang zwei. „Ihr zeigt, wo der Frosch die Locken hat“, lobte Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf salopp die Leistungsstärke der Huder Wettkämpfer. Insgesamt hat die Wettkampfgruppe mit 1622,5 Stunden zur Dienst-Bilanz beigetragen.

Getoppt wurde dieses Engagement aber noch durch den Einsatz für den Umbau des Gerätehauses – 1808,4 Stunden haben Feuerwehrleute dafür im vergangenen Jahr in ihrer Freizeit geleistet. „Einige haben wirklich jede freie Minute investiert“, zollte Ortsbrandmeister Heiko Henjes seinen Kameraden allergrößten Respekt. „Was hier geschaffen wurde, ist einzigartig“, bestätigte auch Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf. In diesem Jahr soll nun das umgebaute und erweiterte Feuerwehrhaus mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht werden – der genaue Termin steht indes noch nicht fest. „Wir gehen aber mit großen Schritten der Vollendung entgegen“, betonte Henjes.

Ihre Anerkennung für den „hervorragenden Einsatz“ sprachen der Ortswehr auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle und Thorben Ebert von der Öffentlichen Landesbrandkasse aus. Ebert überreichte zudem einen Scheck. Wie schnell und zuverlässig die Wehr zur Stelle ist, hat er im Dezember selber zu spüren bekommen, als ein Adventsgesteck in seinem Büro in Brand geraten war.

Keine Nachwuchssorgen

Nachwuchssorgen hat die Huder Wehr keine: 89 Aktive, darunter fünf Frauen, sowie 17 Senioren in der Altersabteilung gehören ihr an.

Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielten Holger Golfels, Torsten Frerichs und Heiko Bulling das Ehrenzeichen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes.

Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurden Eike Mitschker, Jens Otten, Sven Tensfeldt und Maik Zywina. Ihre Abzeichen als Hauptfeuerwehrmänner erhielten Maik Johannesmann und Sebastian Dolch.

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