SANDHATTEN Ein schwerer Verkehrsunfall nahe der alten Schule in Sandhatten: eine Unglückssituation, wie sie dort wie andernorts täglich eintreten kann. Die Helferinnen und Helfer der Feuerwehren Sandhatten und Sandkrug probten am Sonnabend auf dem Grundstück der Freiwilligen Feuerwehr Sandhatten den Ernstfall in gleich zwei unterschiedlichen Szenarien. Dabei wurden die Fahrzeuge dank der Firma Koopmann (Kirchhatten) zur Verfügung gestellt, so dass die Retter drei Stunden lang das Bergen von Verletzten realistisch üben konnten. Unterstützung gab es dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Altmoorhausen, die ihr Hilfeleistungs-Löschfahrzeug zur Verfügung stellte.

Rund 40 Feuerwehrleute gingen dabei zur Sache. Geübt wurde vor allem der Umgang mit Bergungsgerätschaften wie beispielsweise dem Scherenspreitzer. Eine Notfallsituation, die aufgrund der stetig weiterentwickelten Fahrzeuge eine besondere Herausforderung für die Retter bedeutet. Vor allem der Einsatz mit so genannten Rettungszylindern ist neu. Die Feuerwehren müssen sich auf die Gegebenheiten im Straßenverkehr immer wieder neu einstellen und diese üben.

Matthias Waschka von der Feuerwehr Sandhatten hatte das Szenario vorbereitet. Nachgestellt wurde dabei ein Fahrzeug, das gegen einen Baum geprallt war, sowie ein anderes, das ins Schleudern geraten und auf dem Dach liegen geblieben ist. „Regelmäßige gemeinsame Übungen sind wichtig, da alles Hand in Hand ablaufen muss“, betonte Ortsbrandmeister Frank Jacobs von der Feuerwehr Sandhatten, der gemeinsam mit Ortsbrandmeister Jürgen Dallmann aus Sandkrug die Übungen beobachtete. Unter ihren Augen bekamen die Retter wertvolle Tipps. „Das muss auch sein, zumal die Jungretter nach ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung irgendwann selbstständig vor Ort arbeiten müssen. Und da muss jeder Handgriff sitzen“, so Dallmann. Zumal es nicht ganz ungefährlich ist, mit solchen Rettungsgerätschaften umzugehen. So im Hinblick darauf, dass Airbag-Kartuschen eine entscheidende Rolle spielen, damit es beim Bergen nicht zu einer Explosion kommt. In regelmäßigen Abständen wollen beide Wehren auch künftig weitere Übungen durchführen.

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