Harpstedt Aus dem aktiven Vorstandsdienst der Kreisfeuerwehrverbände im Oldenburgischen Feuerwehrverband ist Peter Sparkuhl bereits vor zwei Jahren verabschiedet worden. Aber so ganz ohne Feuerwehr kann der 67-Jährige natürlich nicht. Das einwöchige Zeltlager der Jugendfeuerwehren in Hooksiel musste Sparkuhl mit seiner Frau unbedingt besuchen. „So gar nicht hinfahren... Das geht ja nicht“, erzählt das Ehrenmitglied des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes mit einem Lachen.

Das Team mache wieder einen tollen Job, lobt Sparkuhl und fügt mit etwas Wehmut hinzu: „Ich habe vor Ort noch gedacht: Ich könnte ruhig mal wieder in einem Zelt schlafen.“ Zwar ließen die Temperaturen derzeit noch ein bisschen zu wünschen übrig, „aber solange es von oben trocken bleibt, geht das alles“. Die Kinder fühlten sich trotz allem wohl und hätten hinter dem Deich viel Platz zum Spielen.

Über 25 Jahre lang hatten Peter Sparkuhl und seine Frau Elsa das Zeltlager begleitet. „Aber irgendwann hat man ja ein gewisses Alter erreicht. Da ist dann Schicht im Schacht.“ Dennoch: „Wenn die mich brauchen, helfe ich auch“, sagt der ehemalige Erste Hauptbrandmeister.

Als Ende Juni der 20. Landesentscheid der Niedersächsischen Jugendfeuerwehren in Wildeshausen ausgetragen wurde, war Peter Sparkuhl natürlich zur Stelle. „Ich habe in der Nacht die Schiedsrichter zum Schlafen in die Harpstedter Kaserne gebracht und habe dann auch selbst da übernachtet. Es hätte sich für die paar Stunden einfach nicht gelohnt, wieder nach Hause zu fahren“, denkt er zurück und ergänzt: „Wenn die Harpstedter Jugendfeuerwehr im August ihr 50-jähriges Bestehen feiert, dann bin ich auch mit dabei.“

Sein Bestreben sei es immer schon gewesen, die Begeisterung der Jugendlichen für das Ehrenamt zu wecken. Und zu erhalten. „Letztens hat mich auf einer Veranstaltung ein junger Mann angesprochen und meinte: ,Dich kenne ich schon, seit ich ganz klein bin.’ Heute ist der erwachsen und selbst Ortsbrandmeister. Das ist toll, wenn die Leute dabei bleiben, das macht mich glücklich.“ Die Jugendarbeit sei generell etwas, was Sparkuhl in all den Jahren am meisten Freude bereitet habe.

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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