DöTLINGEN 50 Jahre im Dienst für das Allgemeinwohl: Auf diese lange Zeit kann der Ehrengemeindebrandmeister Friedel Beneke in der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen zurückblicken. Zu diesem besonderen Dienstjubiläum überreichte Kreisbrandmeister Andreas Tangemann im Beisein von Gemeindebrandmeister Gerd Rüdebusch Ehrenurkunde und Abzeichen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes. Drei weitere Ehrungen standen am Freitagabend im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Ortswehr im Waldhotel in Dötlingen. Ortsbrandmeister Heiner Ulrich und dessen Stellvertreter Jörg Mittelstädt sowie der stellvertretende Sicherheitsbeauftragte Gerd Vogt erhielten das silberne Abzeichen für 25-jährige Zugehörigkeit.

Fünf neue Mitglieder

Zuvor hatte Ortsbrandmeister Ulrich seinen Jahresbericht abgegeben. 45 Mitglieder plus 16 in der Altersabteilung sind in der Wehr vereint. Erfreulich sei die Neuaufnahme von fünf neuen Kameraden. Im vergangenen Jahr mussten noch sechs Austritte beklagt werden. Zehn Brandeinsätze (255 Stunden), 15 Hilfeleistungen (124 Stunden) und sieben Fehlalarme (99) Stunden schlugen mit 32 Einsätzen (478 Stunden) zu Buche. Ingesamt wurden 4441 Dienststunden abgeleistet. Als nicht unerhebliche Belastung wurden die Fehlalarme bezeichnet. Viermal musste die Wehr zum Lopshof, zweimal zu einem Privatanwesen und einmal zu einem Landgut umsonst ausrücken. Die Bergung einer Wasserleiche in Wildeshausen/Rosengarten war in 2008 das einschneidendste Einsatzerlebnis. Außerdem hielt der Wintereinbruch mit Nassschnee die Einsatzkräfte mit sieben Alarmierungen an einem Tag in Atem.

Ordnungsamtsleiterin Elke Brunotte betonte, dass sie gerne in die tolle Gemeinschaft der Dötlinger Wehr gekommen sei. Gute Ausrüstung verlange auch gute Einsatztheorie. Damit sprach sie die Ausstattungen der Wehr an, aber auch die Fortbildung der Kameraden. Ferner lobte sie die Kreativität der Wehr, um eine Einsatzstabilität am Wochentage bei den Hilfeleistungen zu gewährleisten.

Beförderungen

Auch Kreisbrandmeister Andreas Tangemann lobte diesen Einsatz, der zum Beispiel in Südniedersachsen nicht mehr zu spüren sei. Elke Brunotte sprach die Beförderungen aus. Heiner Ulrich wurde zum Oberbrandmeister, Gerd Vogt zum ersten Hauptfeuerwehrmann, Karina Ulrich zur Oberfeuerwehrfrau und Lars Padeken, Martin Oelrich sowie Bastian Reuter zum Feuerwehrmann befördert.

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