NEERSTEDT Die Anschaffung von Schutzkleidung hat Vorrang. Für Reinigung wird mehr Geld benötigt.

von gunda ahlers NEERSTEDT - Nur 25 Minuten brauchte am Donnerstagabend der Feuerwehrausschuss der Gemeinde Dötlingen, um über den Haushaltsplanentwuf 2005 zu entscheiden. Einstimmig wurde der Beschlussvorschlag gefasst, dass der von den drei Ortsfeuerwehren Dötlingen, Neerstedt und Brettorf angemeldete Bedarf an Gerätschaften in voller Höhe in den Haushalt 2005 übernommen werden soll.

Größter Ausgabenposten ist die Anschaffung von DIN-gemäßer Dienst- und Schutzkleidung für alle Atemschutzgeräteträger. Dafür wurden insgesamt 42 000 Euro veranschlagt.

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Auf Nachfrage von CDU-Ratsherr Heinz Liebig, der wissen wollte, was aus dem schon mal andiskutierten Kauf einer Wärmebildkamera geworden sei, berichtete Ordnungsamtsleiterin Elke Brunotte, dass auf einer Kommandositzung zum Thema Haushalt alle drei Ortswehren die Anschaffung von Schutzkleidung für vorrangiger erklärt hätten.

Dass die Feuerwehren in der Gemeinde Dötlingen es verstehen, Prioritäten zu setzen, veranlasste SPD-Ratsherr Harri Brendler zu einem Lob. „Das Verhalten der Wehr finde ich in Ordnung“, sagte er. Als dann der Neerstedter Ortsbrandmeister Heinz-Werner Bleydorn ansprach, dass die Neerstedter Feuerwehrkameraden mehr Geld benötigen, um wenigstens die Reinigung von Sanitärräumen und sonstigen Weißräumen von Fremdkräften erledigen zu lassen, erklärten auch der Dötlinger Ortsbrandmeister Heiner Ulrich und der Brettorfer Ortsbrandmeister Jürgen Schnier, dass sie mit den im vergangenen Jahr zugebilligten 200 Euro nicht ausgekommen seien. Angesichts der vielen Aufgaben, die die Feuerwehren wahrnehmen, müsse man ihnen heutzutage schon zubilligen, dass sie gewisse Reinigungsarbeiten vergeben, meinte daraufhin Bürgermeister Heino Pauka. Seinem Vorschlag, den Feuerwehren Dötlingen und Brettorf je 600 Euro und der Feuerwehr Neerstedt, die wegen der Jugendwehr Mehrbedarf habe, 800 Euro zuzuweisen,

stimmten der Ausschuss zu.

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